Leseprobe #1: VERLOGEN (Dark Hill Secrets, Teil I)

Auf meiner Facebook- und Instagram-Seite habe ich gefragt, welchen Blogartikel ihr euch wünscht. Wie ich es mir dachte … die Leseprobe 🙂

Im folgenden ein Auszug aus meinem ersten Teil der neuen Reihe.

DARK HILL SECRETS (10)

Die Rechte am Text liegen bei mir! Der Text kann Fehler aufweisen, es ist nicht die Endfassung!

*

– I –

Nina und ihre Freundin Kathrin sahen das helle Inferno mitten in der Nacht. Krankenwagen, Feuerwehr, viele Privatfahrzeuge und Notärzte parkten dicht aneinander.

Dunkler Rauch stieg in die Luft und ließ viele um sie herum husten.

Nina suchte in dem Getümmel nach ihrer Oma oder zumindest einem Pflegepersonal.

Ein Sanitäter fasste sie am Arm.

Nina zog ihn weg.

Wer sind Sie?“

Meine Oma wohnt in diesem Pflegeheim. Ich will sie abholen.“

Melden Sie sich zuerst dort bei dem Pfleger, der kann …“

Nein, nein, nein! So geht das doch nicht.“

Nina wandte sich Mariettas alter aber doch dominanter Stimme zu, die von irgendwo her kam. Sie war vielleicht alt, aber auf zack und schon gar nicht auf den Mund gefallen.

Was sind Sie denn? Ein Affe, der versucht menschlich zu wirken? Wenn Sie Ihren Job nicht ausführen können, dann lassen Sie es gefälligst ganz sein.“

Der Sanitäter neben Nina senkte seufzend den Kopf. „Diese alte Lady kann einem wirklich auf die Nerven gehen.“

Nina blitzte ihn an. „Das ist meine Oma.“

Etwas berührt von dieser Tatsache sah er sie an. „Ich weiß nicht, ob ich mich nun wirklich für die Aussage entschuldigen, oder Ihnen lieber mein Beileid ausdrücken soll.“

So schlimm ist sie gar nicht.“ Nina zog mit Kathrin an ihm vorbei und kam auf ihre Oma zu.

Sie werden doch wohl einen Verband anlegen können, der weder zu eng ist noch zu lasch, oder nicht?“

Jetta?“ Nina schüttelte den Kopf. „Lass den Mann doch seine Arbeit machen, er weiß was er tut.“

Ach ja?“, meinte sie mit Blick auf den Verband. „Entweder schnürt er die Blutzufuhr ab, oder der Verband fällt wieder ab.“

Nina schüttelte schmunzelnd den Kopf und legte einen Arm um ihre Schulter. „Ach, Jetta.“ An den Sanitäter gewandt meinte sie: „Sie ist immer mit einem Augenzwinkern zu betrachten.“

Oder mit Ohrenschützern“, konterte er.

Nina führte Jetta zur Seite, um ungestört mit ihr reden zu können. „Alles in Ordnung bei dir, Oma?“

Ja, Kleines, bei mir schon. Nur den alten Werner hat es ziemlich übel getroffen.“

Warum? Ist er schon im Krankenhaus?“

Jetta beobachtete noch immer den Sanitäter, den sie kurz zuvor madig machte. „Nein, er muss sich von diesem Tölpel einen Verband anlegen lassen.“

Nina schaute Kathrin an, die bislang noch nichts gesagt hatte und sich ehrlich ein Lachen verkniff.

Sie selbst hatte kein Problem mit ihrer Großmutter, obwohl Jetta einen Kopf kleiner war als Nina – und somit als viele Menschen -, wollte sie sich immerzu mit ihrer großen Klappe durchschlagen. Nina machte es nichts aus. Sie nahm es mit Humor, wie ihre Großmutter austeilen konnte – aber anderen wiederum ging es stellenweise unerträglich auf die Nerven.

Na komm, Oma Jetta. Wir melden dich hier ab und fahren nach Hause.“

Nach Hause, das ist ein Wort das ich lange nicht mehr gehört hab.“ Dabei gestikulierte sie einen Kreis.

Nina verstand nicht ganz die Geste, weshalb sie ihre Oma mit dem Arm auf der Schulter zum nächsten Pfleger dirigierte. Als sie hoch schaute, wäre sie beinahe in diesen Mann gelaufen.

Schon wieder!

Sie sah ihn überrascht an.

Da suchte sie die ganze Zeit nach ihm und ausgerechnet dann, wenn man am wenigsten damit rechnete, stand er vor einem.

Elias.

Äh …“ Sie stand unbeholfen vor ihm, wollte den Augenblick zumindest nicht völlig ungenutzt an sich vorbeigehen lassen und zulassen, dass er wieder in der Versenkung verschwand.

Deiner Reaktion nach erkennst du mich also wieder.“

Nina nickte, wusste nicht, wie sie jetzt und hier dafür sorgen konnte, dass sich ihre Wege wieder kreuzten. „Wohnst du hier in der Nähe?“, versuchte sie es deshalb.

Nein, warum?“

Ich dachte du hättest den Brand mitbekommen, warum sonst solltest du dann hier sein.“

Achso, nein. Ich war in der Nähe und hab das Spektakel gesehen und wollte mich vergewissern, dass alles in Ordnung ist.“

Das ist aber freundlich“, meinte Kathrin.

Ja, aber trotzdem zu spät“, ließ es sich Jetta nicht nehmen zu kritisieren. „Bei deiner Schnelligkeit, Junge, wären wir ja alle gegrillt.“

Nina lächelte und strich der alten Frau über den Arm.

Elias lächelte ebenfalls. „Ein kleiner Kämpfer, wie ich sehe“, meinte er zu Jetta.

Kämpfer immer. Aber nenne mich bloß nicht klein!“ Sie warnte ihn mit erhobenem Zeigefinger.

Er hob kapitulierend die Hände, dabei fiel sein Blick auf Nina und dann wieder auf Jetta.

Ninas Oma seufzte, stellte sich seitlich zwischen Nina und Elias. „Nun frag schon.“

Was?“ Elias sah die alte Frau erstaunt an.

Stell dich doch nicht so an. Den Blickkontakt, den du hier austauscht …“

Hast du immer noch Lust einen Kaffee trinken zu gehen?“ Dabei wandte er sich Nina zu, erst dann wieder Jetta mit einem verschwörerischen Grinsen und beugte sich zu ihr hinüber. „So in Ordnung?“

Du bist ja noch jung. Das wird besser mit der Zeit.“

Hast du was zum Schreiben?“ Diese Einladung kam ihr gerade recht.

Sie notierte ihm auf dargereichtem Papier ihre Handynummer und hoffte gleichzeitig, dass Jetta ihn nicht allzu sehr abschreckte und er sich auch tatsächlich meldete. Andererseits schien er mit ihr klarzukommen, denn er erlaubte sich mit ihr zu scherzen. Jettas Verhalten nach schien sie ihn nicht gerade unsympathisch zu finden, warum sonst gab sie ihm auch noch diese Chance Nina zu fragen?

Ich melde mich.“ Elias hob das Papier und verabschiedete sich mit einem Nicken von den drei.

*

2 Tage zuvor …

Nina Hölzer trug die letzte Kiste ins Haus.

Mit einem Scheppern ließ sie sie zu Boden und fuhr sich über die Stirn.

Sie betrachtete den aktuellen Stand des Einzugs: Kartons. Überall.

Ihr nächster Blick galt ihrem Smartphone: 22:12 Uhr.

Klasse Uhrzeit, um mit der Arbeit fertig zu sein.

Kathrin, ihre Freundin und nun auch Mitbewohnerin, kam ins Haus, gefolgt von Finn.

Alles erledigt, inklusive mir. Wer trägt mich nach oben?“

Nina lächelte. „Lasst uns für heute Schluss machen. Morgen gibt’s noch genug Arbeit.“

Am nächsten Morgen kam Nina die Treppe runter. Sie wurde langsamer, als sie das Chaos sah und sich bewusst wurde, dass sie jetzt alle mit anpacken mussten.

Finn war vorhin los. Er musste zur Arbeit. Nina nahm sich frei von der Uni und Kathrin reichte Urlaubstage auf ihrer Arbeitsstelle ein. So blieb es an Kathrin und ihr das Haus bewohnbar zu machen.

Sie sortierten zuallererst die Umzugskartons aus und stellten sie in die entsprechenden Schlafzimmer in der ersten Etage.

Ein paar wenige Möbelstücke standen ebenfalls unten in irgendeiner Ecke und wurden von den beiden jungen Frauen nach oben getragen.

Pah! Wer sagt, dass man um jeden Preis einen Mann benötigt, um einen Umzug zu schaffen?“, ächzte Kathrin, als sie eines der Möbel die Treppe nach oben hievten.

Irgendwelche Männer“, antwortete Nina angestrengt stöhnend vom Gewicht.

Sie standen in Finns Schlafzimmer, gerade sein DVD-Regal abgestellt betrachteten die beiden einmal mehr nichts als Chaos.

Nina band sich ihre langen dunkelbraunen Haare zu einem Zopf und schob die Ärmel ihres Pullis nach oben.

Kathrins blonde Haare hatte sie wie so oft zu einem Zopf geflochten, aus dem vereinzelte Strähnen herausragten und ihr Gesicht umrahmten. Sie trug einen rosa Kapuzenpulli und eine Bluejeans mit Sneaker.

Sie kehrten zurück in Kathrins Zimmer und begannen die Möbel entsprechend zu stellen und die Kartons zu leeren.

Hast du Angst?“, sagte Kathrin plötzlich in die Stille hinein, während sie ihre Bücher ins Regal räumte.

Angst?“

*

Was könnte Kathrin meinen? Wovor hat sie vielleicht Angst? Würde mich interessieren, was ich denkt 😉 Auch in Bezug auf den Auszug. Lasst mir gerne Feedback im Kommentarfeld zurück.

Aktueller Stand

Vorgestern ging Teil I VERLOGEN der neuen Reihe DARK HILL SECRETS ins Korrektorat. Es dauert also nicht mehr lange. Ich arbeite an Coverentwürfen, die ich euch demnächst auf Facebook und Insta vorstelle. Ebenso dem Klappentext. Wie immer würde ich mich auch hier über eure persönliche Meinung freuen. Eine weitere Leseprobe aus dem Buch folgt, wahrscheinlich sogar eine dritte. Und in einer von ihnen wird ein beliebter Charakter der Green Valley Serie auftauchen. Wer das wohl ist? 😉

Teil II liegt schreibtechnisch in den letzten Zügen.

Und Teil III ist beinahe fertig geplottet. Scheint also, als würde ich meine Ziele im Hinblick auf die zu veröffentlichten Bücher in 2019 einhalten können 😉

Wenn ihr mehr Infos zur neuen Reihe DARK HILL SECRETS möchtet, dann checkt mal den Tag DARK HILL SECRETS. Da gibt’s noch ein paar Blogartikel.

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Leseprobe: #2 VERNICHTET UND ZERSTÖRT (Band 18) + News + Special

PicsArt_02-12-05.19.25Die Rechte am Text liegen allein bei mir!

Heute habe ich den letzten Auszug des veröffentlichten Band 18 VERNICHTET UND ZERSTÖRT, sowie einen Song, den ich während dem Schreiben gesuchtet hab und super zu den Szenen in der Vergangenheit passt. Nebenbei habe ich noch etwas an meine Leser zu verschenken.

*

Heute Morgen hatte Laura ihm mal wieder einen Sattel aufgelegt – nämlich den von Button -, diesen nur provisorisch zugeschnallt und ihm seine Trense angezogen. In Verbindung mit der Doppellonge war das ein real feel Training für Rocky. Es fehlte lediglich noch das Gewicht eines Reiters auf seinem Rücken und die Fersenhilfen.

Nachdem er warm gelaufen war, hakte das Mädchen die zweite Longe der Doppellonge an der anderen Seite der Trense ein, öffnete das Gatter des Round Pens und stellte sich in etwas weiterem Abstand hinter Rocky auf, um ihm Kommandos zu geben.

Hörig marschierte er auf Befehl los, bekam mit der Doppellonge eine Richtung angedeutet, welche er aufnahm.

Der Hengst lief aus dem Pen, Laura hinter ihm her.

Na, mein Süßer. Lust auf einen real feel Ausritt?“. Sie lächelte stolz über ihr Ergebnis – alles, was sie mit ihm bereits erreichte.

Er würde ein gutes Reitpferd und einen treuen Gefährten abgeben.

Ob sie ihn behielt oder doch vermittelte, wusste sie noch nicht.

Mithilfe ihrer Kommandos lief Rocky brav schnaubend, mit entspannt hin und her pendelndem Schweif, in Richtung der großen Weide.

Die Route gefiel ihm am besten. Dort standen seine Freunde und Kumpanen, mit denen er ständig Quatsch machte – vor allem mit der Stute ihres Vaters – Brownis Goal – ein ehemaliger Tyrann, welcher durch Training gebändigt wurde. Dort ließ er sich allerdings auch meist ablenken. Anfangs hatte er dort nicht mehr auf die Befehle seiner Trainerin gehört und einfach wiehernd gestanden und die anderen zu sich locken wollen.

Es wurde seltener und mittlerweile konnte sich Laura beinahe ganz darauf verlassen, dass er auf sie hörte und sich nicht ablenken ließ.

Benny trat auf seine Veranda, setzte sich seinen Hut auf und nickte ihr zu.

Laura hob die Hand zum Gruß und brachte Rocky vor dem kleinen Haus dazu, stehen zu bleiben. Schnaubend drehte er den Kopf in ihre Richtung – als wolle er fragen: warum bleiben wir ausgerechnet hier stehen?

Dann hörte er Benny, seinen zweiten Besitzer, und richtete direkt die Ohren auf, drehte ihm den Kopf zu und wieherte leise und erfreut, während er freudig tänzelte.

Benny machte oft viel Unsinn mit ihm, das gefiel dem kleinen Wildfang natürlich. Er umgab sich nur mit jenen viel und gern, die genauso viel Unfug machten, wie er: Bandito, Brownis Goal, Benny …

Seine Mutter, Button, ärgerte er momentan viel. Hin und wieder war sie so gereizt und genervt von ihrem Sohn, dass sie bösartig mit dem Schweif peitschte und nach Rocky schnappte – nicht böswillig, aber dennoch eine eindeutige Warnung.

Nur einmal erkannte Rocky diese Grenze nicht an und lernte seine Mutter von einer ganz anderen Seite kennen – und Laura auch.

Button kannte sie meist nur als ruhigen Einzelgänger, entspannt und im Einklang mit allem und jedem.

Benny kam zu ihnen, strich Rocky über den Kopf und gab Laura einen Kuss.

Bist ja wieder früh auf den Beinen.“

Sie zuckte nur mit den Schultern. „Bin doch sowieso Frühaufsteher.“

Er lächelte und gab ihr noch einen Kuss. „Ich nicht.“

Drinnen steht noch Kaffee.“

Du weißt, was mich auf die Beine bringt.“ Benny küsste sie nochmal.

Sie lächelte und nickte in Richtung Wohnhaus. „Na los.“

Laura gab Rocky das Kommando zum Weiterlaufen.

Von Sahra wusste Laura, dass man intensives Pferdetraining kurz halten soll – etwa zehn bis maximal zwanzig MinutenEinheiten jeweils. Daran hielt sie sich anfangs auch – aber diese Ausritte, wie Laura sie nannte, auch wenn sie selbst nicht auf Rockys Rücken saß, glichen mehr einem richtigen Ausritt und weniger einem Training. Zumindest für ihn.

Sie ließ sich ordentlich Zeit nach Beendigung des Trainings. Sie kratzte ihm die Hufe nochmals aus, striegelte ihn mit aller Hingabe und kämmte ihm Mähne und Schweif.

Den zerzausten Junghengst, den sie von der Weide geholt hatte, erkannte sie nicht mehr wieder. Er glänzte, als würde er zu einem Schönheitswettbewerb gehen.

Laura brachte ihn zur Weide, strich ihm über Stirn und Nüstern und befreite ihn dann von der Trense. Er preschte davon, Staub wirbelte auf und sogar Erdbrocken flogen durch die Luft.

Button trottete gemächlich in ihre Richtung und schnaubte grüßend.

Na du?“, fragte Laura die Stute. „Ich hab dir deinen Sohn wieder gebracht. Hast du ihn schon vermisst?“

Sie schüttelte den Kopf, um die Fliegen zu verscheuchen und schnaubte abermals.

Laura lächelte. Also nein.

Das Mädchen schmuste noch ein wenig mit der Quarter Horse Stute und machte sich dann auf in Richtung Wohnhaus. Mittlerweile dürfte der Frühstückstisch gedeckt sein.

Und tatsächlich konnte sie sich direkt an die frisch aufgebackenen Brötchen machen und sich eine weitere Tasse Kaffee einschenken.

Und, wie macht sich Rocky?“, fragte Bob.

Sehr gut. Ich bin absolut zufrieden. Wäre er ein wenig älter, würde ich ihm direkt den Sattel festmachen und ihn richtig einreiten, aber so …“

Tja, ein wenig Geduld noch.“ Becky nahm einen Schluck aus ihrer Tasse. „Hast du was Neues von den Düllmens gehört? Von Carola?“

*

Sahra Düllmen saß ihrem Vater am Tisch gegenüber und schlürfte ihren Kakao leer.

Es war ruhig.

An diese Stimmung würde sie sich nie gewöhnen. Das ging mittlerweile einige Wochen und es war kein Ende in Sicht.

Wo ist Mama?“, fragte sie ihren Vater dennoch.

Oben. Sie schläft noch.“

Noch so ein Part, der ungewöhnlich für ihre Mutter war: im Stall standen die Pferde und warteten auf ihr Training und ihre Mutter, Carola Düllmen, lag noch oben und schlief. Wobei Sahra überlegte, ob das tatsächlich der Fall war oder sie einfach nur nicht aufstehen, den Tag nicht offiziell beginnen wollte. Lieber oben lag und den Tag dahin vegetierte, so wie den gestrigen und den vorgestrigen und den Tag davor. Ebenso wie die letzten Wochen.

Sie hat wieder so schlecht geschlafen“, erläuterte Rudolf Düllmen. „Erst gar nicht und ist noch ewig im Haus rumgelaufen, hat keine Ahnung was gemacht und als ich wach geworden bin und nach unten kam, hat sie geputzt.“

Geputzt?“

Ihr Vater nickte, schüttelte fassungslos den Kopf. „Ist ja auch völlig normal, dass man nachts die Hütte schrubbt.“

Sie will sich ablenken.“ Sahra trank einen Schluck.

Ich weiß.“ Er seufzte. „Ich weiß ehrlich nicht weiter. Ich würde ihr ja gern helfen, aber mittlerweile weiß ich nicht mehr wie.“

*

Weiterlesen?

Lade dir das E-Book für 2,99 Euro bei Amazon herunter und erfahre, wie es auf Green Valley weitergeht, aber auch was sich im Weiteren auf dem Düllmenner Hof zuträgt …

Ehrlicherweise muss ich aber gestehen, dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch Konvertierungsfehler im E-Book gibt. Nicht drastisch, aber mich stören sie. Ich arbeite daran, sie zu beheben :/

Das Taschenbuch bleibt davon unbetroffen 😉 Das sollte es im Übrigen auch ab nächste Woche überall zu kaufen geben (darin sind Band 17 und 18 zu finden, mit einer Seitenlänge von 392! – Das dürfte Lesespaß bedeuten 🙂 Knapp 250 Seiten lang ist Band 18).

Aktuell

… arbeite ich an Teil II der neuen Reihe Dark Hill. In meinen Blogartikel „Wird GREEN VALLEY jetzt zu DARK HILL?“ und „DARK HILL geht an den Start!“ habe ich bereits darüber geschrieben und weitere Posts und Leseproben folgen.

Aktion

Ich verschicke signierte Postkarten an die ersten 9 Amazon-Rezensenten meines neuen Buchs. Du willst auch eine? Dann schreib mir deine Meinung zum neuen Band, schick mir den Link (in einem Komentar, über FB, Insta oder Mail) und schon hast du auch eine 🙂

Gesuchtet 😉

Gesuchtetes I WILL RETURN von Skylar Grey. Gänsehaut-Stimme *bekommesieschonwieder*

Leseprobe #1: VERNICHTET UND ZERSTÖRT (Band 18)

Howling Wolf Background

Howling Wolf Dark Background. Full Moon and the Wilderness.

Vor dem Lesen des Auszugs möchte ich euch noch darauf hinweisen, dass das Schreiben gerade erst abgeschlossen wurde, der Text deshalb noch alle Fehler enthält & die Rechte am Auszug allein bei mir liegen!

*

1

Ein Jahr zuvor

Benny saß am Tisch und stierte die Holzplatte gedankenverloren an.

Was Laura wohl gerade tat?

Er wäre am liebsten bei ihr und nicht an diesem Ort. Auch wenn der Mann ihm gegenüber alles tat, um ihm den Aufenthalt – so nannte er es für sich: vorübergehender Aufenthalt – angenehm zu machen, sodass sich Benny heimisch fühlen konnte.

Englisch zu sprechen kam ihm mittlerweile so leicht vor, als hätte er nie etwas anderes getan.

Er war jetzt eine Woche weg von Green Valley.

Schmeckt es dir nicht?“, fragte der Mann.

Benny sah hoch, dann auf seinen Teller und seine Gabel, die er lediglich in der Hand hielt.

Du hast doch bestimmt Hunger. Wir haben viel gearbeitet.“

Der junge Mann nickte.

Mein Vater sagte immer: wer hart arbeitet, muss essen. Denn wer nicht isst, kann nicht arbeiten. Und wer nicht arbeitet, lebt nicht.“

Wieder ein Kopfnicken von Benny. „Dein Vater hat Recht.“ Er begann in seinem Essen zu stochern. „Wo wohnt deine Familie?“

Sie wohnen in einem Reservat in Nordamerika.“

Ziemlich weit weg.“

Der Mann zuckte mit den Schultern.

Meine Frau und mich hat es nach Kanada verschlagen und wir lebten immer sehr glücklich hier.“

Kann ich mir vorstellen, so schön wie es hier ist.“ Benny schaute aus dem Küchenfenster, allerdings war es mittlerweile dunkel.

Am Tage war alles grün. Eine Ranch inmitten der kanadischen Wälder.

Erinnerte ihn ein wenig an Green Valley.

Allerdings war dieser Hof abgeschnitten von der Zivilisation. Strom bekamen sie meist nur über einen Aggregat. An gutes Internet war nicht zu denken und alle TV-Programme bekam man auch nicht rein.

Und doch war es ein wunderschöner Ort.

Das Leben zieht so schnell an uns vorbei, wir müssen jeden Augenblick zu schätzen lernen. Das macht wahres Glück aus.“

Solche Worte kamen meist von ihm. Sie waren nicht daher gesagt, sondern tiefgründig. Benny musste ihm einmal mehr zustimmen.

Er hielt sich zwar hier auf und der Mann ihm gegenüber kannte vielleicht nicht Bennys Geschickte, aber er hatte Ahnung vom Leben, von ihrer Philosophie und deren Umsetzung. Benny spürte, dass er einiges von ihm lernen konnte.

Wir dürfen nicht vergessen, dass nichts Zufall ist – alles hat einen Sinn. Und ebenso kommt alles zu seiner Zeit.“

Benny prägte sich diese Worte ein.

Etwas musste dran sein, denn der Indianer Federwind lebte glücklich auf Mountain Kián und das, obwohl er selbst einige Schläge vom Leben verpasst bekam.

*

Gegenwart

Benny wurde aus seinen Gedanken gerissen.

Und du hockst wieder hier draußen?“ Robin reichte ihm eine Bierdose, die er von drinnen mitgebracht hatte und ließ sich neben ihm nieder.

Ja, weißt doch, eine alte Angewohnheit.“

Ja, ich weiß. Und mich hast du damit auch angesteckt. Es hat etwas nach einem harten Arbeitstag einfach da zu sitzen, mit einem Bier in der Hand und entweder dem Untergang der Sonne zuzusehen, oder im Winter einfach bloß im Schein des Lichts von drinnen da zu sitzen und die Ruhe zu genießen.“

Ganz genau.“ Benny nahm einen Schluck aus der Dose.

Und heute ist erst Montag.“

Nein, der Montag ist fast vorbei. An jedem weiteren Wochentag gibt es weniger Arbeit. Kann also nur besser werden.“

Gut gesagt, Benny.“

Die beiden Männer verstummten, als das Gebüsch raschelte.

Angespannt horchten sie.

Dann trat der Vierbeiner durchs Gebüsch.

Benny sah im Augenwinkel, wie Robin merklich zurückschrak.

Wow“, entkam es seinem Kollegen dann leise.

Der Wolf sah zu ihnen hoch.

Bennys Herz pumpte, als sich im schwachen Licht, welches aus seinem Häuschen raus schien, seine und Crashs Blicke trafen.

Das Glitzern und Funkeln der lebendigen Augen eines wilden Wolfes.

Crash beobachtete sie für einen Bruchteil einer Minute, setzte sich dann hin und sah über den Hof. Er saß dabei so entspannt, dass es den Anschein erweckte, als ob Crash sich zu ihnen gesellte.

Seine Ohren zuckten bei den kleinsten Geräuschen: dem Zirpen von Grillen und dem Surren von Mücken.

Das Tier hob den Kopf und entließ ein Heulen in die stille und dunkle Nacht.

Benny bekam Gänsehaut.

*

Laura taxierte seinen Gang konzentriert.

Es war noch früher Morgen – demnach ruhig, denn alles schlief noch – und zum Glück auch kühl.

Es war Mitte Juli und Laura hatte bereits die Nase voll von der Hitze. Zum verrückt werden war das.

In ihren Arbeitsstiefeln, einer verwaschenen Jeans, einem Top und ihrem Hut stand sie im Round Pen. Den Blick gesenkt, um Rocky Star zu beobachten.

Momentan machte es sich Laura zur Angewohnheit aufzustehen, wenn es gerade dämmerte – meist zwischen vier und fünf Uhr morgens -, dafür ging sie abends aber auch deutlich früher zu Bett.

So früh morgens war es noch kühl. Angenehm den Tag über dahin zu vegetieren bei dieser brütenden Hitze war es nämlich bestimmt nicht.

Die Pferde gefüttert und getränkt, war es nun sechs Uhr früh. Laura hatte einen Kaffee hinter sich und longierte ihren Junghengst.

Mit seinen anderthalb Jahren hatte er eine beachtliche Größe erreicht und war fast so groß wie seine Mutter – Button. Vom Temperament kam er eher nach seinem Vater – Boyly Chance, so viel hatte Laura bereits registriert. Rocky war etwas eigen, nicht immer ganz willig seiner Besitzerin folgsam zu hören, aber mit der Zeit, die sie nun auf Green Valley und unter Pferden täglich lebte, hatte sie dazugelernt – vor allem was den Umgang und das Durchsetzungsvermögen bei sturen Pferden anging.

Der kleine Quarter Horse Hengst wurde noch nicht eingeritten, erlernte lediglich das Bodentraining, welches ihn darauf vorbereitete.

*

Aktuell …

… schreibe ich bereits am Nachfolger von Band 18 (was genau, und in welche Richtung der geht, erfahrt ihr schon seeehr bald), während der genannte Band momentan sein Lektorat durchläuft.

Jepp, es dauert nicht mehr lang 🙂

Und das neue Projekt lässt mir keine Ruhe, also setz ich mich jetzt gleich wieder dran…

2. Leseprobe: ZWISCHEN LIEBE UND WAHN (Band 17)

wolf-547203_1920Viel Spaß mit einem weiteren Textschnippsel aus dem neuen Green Valley.

Weiter unten hab ich noch Infos zu aktuellen Preisaktionen und dem Taschenbuch-Dilemma.

Wie immer liegen die Rechte bei mir!

*

Laura suchte nach dem Essen alle Sachen zusammen, die sie für das anstehende Zelten benötigte. Kleidung, Zelt, Schlafsack, Taschenlampe, sonstige Ausrüstung und die Dinge, die man eben noch so brauchte. Zum Schluss war ihr Wanderrucksack voll und das Zelt in seiner eigenen Tasche verstaut.

Sieht aus, als würdest du auswandern.“ Erst jetzt klopfte Benny an die Tür, die angelehnt war.

Nicht mehr lange, und es wird vielleicht tatsächlich der Fall sein.“ Sie nahm ihn in den Arm, während sie an Kanada dachte und die Entfernung, die zwischen ihnen liegen würde.

Benny küsste sie auf die Stirn. „Dann machst du es also?“

Sie seufzte gequält. „Ich bin noch so unsicher.“

Du wirst dich schon richtig entscheiden.“ Er setzte sich auf ihr Bett und begutachtete ihr Gepäck. „Ich hab ziemlich Mist gebaut“, sprach er leise, schaute seine Freundin aber nicht an.

Inwiefern?“

Ich wollte Bianka für ein Barrel Race Turnier anmelden.“

Sie macht doch kein Barrel Race mehr.“

Das stimmt so nicht ganz. Ich hab sie vor einigen Wochen beobachtet, wie sie im Wald trainiert hat. Sie macht es also immer noch, eben nur heimlich.“

Warum das denn?“

Sie will nicht, dass man sie danach fragt und so weiter. Jedenfalls dachte ich, wenn sie ja noch heimlich trainiert, kann die Leidenschaft zu diesem Westernreitsport ja noch nicht ganz erloschen sein, also …“

… hast du sie im guten Glauben angemeldet“, beendete Laura.

Benny nickte. „Sie war sauer und will nicht antreten.“

Ist es das übernächste Woche?“ Natürlich wusste Laura von Bennys anstehendem Turnierplan.

Wieder ein Nicken seinerseits.

Na ja, es war vielleicht nicht die Reaktion, die du dir erwünscht hast, aber du kennst doch Bianka. Die kann noch so wütend sein, morgen ist sie wieder ganz die Alte.“

Er nickte. „Ja, ich weiß.“ Dennoch schien es ihn nicht wirklich aufzumuntern.

Du hättest es lieber gehabt, dass sie auch reitet, stimmt’s?“

Ja.“

Vielleicht kommt das ja wieder.“ Sie stellte sich neben ihn, lehnte sich gegen ihn und strich ihm durch die dunklen Haare.

Meinst du wirklich?“

Sie zuckte mit den Schultern. „Ich möchte zwar nicht meine Hand dafür ins Feuer halten, aber wenn sie nach wie vor trainiert, ist es tatsächlich nicht mehr viel bis zu einem richtigen Turnier. Vielleicht folgt sie deinem Beispiel irgendwann wieder.“

Hm“, machte er, noch immer wenig Trost findend.

Du weißt, dass sie nach wie vor trainiert. Warum schlägst du ihr nicht mal gemeinsames Training vor? Vor allem jetzt, wo du für dein Turnier noch ach so hart üben musst.“ Das Mädchen zwinkerte ihn verschwörerisch an.

Benny sah an ihr hoch. „Gute Idee, Laura.“

Weißt ja, eine meiner genialer Spezialitäten.“ Sie hob und senkte mehrmals die Augenbrauen.

Stimmt.“ Er packte sie an den Armen und zog sie auf seinen Schoß, um sie zu küssen.

Zum Abendessen saßen Bunkmas, Benny und Robin zusammen draußen auf der Terrasse und genossen die abendlichen Geräusche der idyllischen Ranch. Grillen zirpten, vereinzelt zwitscherten noch die Vögel, hier mal ein Pferdewiehern und dort angeregte Gespräche am Tisch.

Robin hatte weiter mit Bennys und Lauras Beziehung kein Problem – zumindest hatte sich der junge Hofarbeiter noch nicht dazu geäußert. Laura wusste nicht, ob sie ihm mittlerweile nicht mehr so wichtig war, immerhin schrieb er nach wie vor noch mit dieser Nina Schiller, die vor Wochen auf Green Valley für Wirbelwind sorgte; oder ob er seine Gefühle nur nicht zeigen wollte. Wie auch immer: Laura bemühte sich darum nicht allzu aufdringlich Bennys und ihr Glück zu präsentieren. War ohnehin komisch, dass ihr Freund auf dem Hof lebte und arbeitete, auf dem sie mit ihren Eltern wohnte.

Von Sahra wussten Bianka und sie mittlerweile auch, dass Sahra heimlich in Robin verliebt war – und das seit dem ersten Tag. Kaum zu fassen, wie lang sie das geheim hielt! Nun aber war Mike in ihrem Leben – mehr oder weniger eben. Sie wusste nicht wohin mit ihren Gefühlen. Dass es zwischen ihr und Mike lief wie immer war erfreulich, aber andererseits auch kompliziert. Laura konnte schon verstehen, dass Sahra nicht wusste, was nun Sache war. Da küsste er ihre Freundin, machte ein paar Bemerkungen und dann war alles wie vorher?

Sie müsste mal offen mit ihm reden, aber sie fand offensichtlich nicht den Mut dazu. Warum sollte auch sie den ersten Schritt machen? Schließlich hatte Mike sie einfach damit überrascht. Aber war das nicht eigentlich schon der erste Schritt und der nächste galt ihr?

Komplizierte Gefühlslage, wie Laura dachte und selbst gut nachempfinden konnte.

Bianka und Jonah hatten anscheinend keinen weiteren Kontakt, nachdem Lauras Cousin mit seiner Familie zurück nach Oregon flog. Auch für Bianka schien es nicht mehr als ein kleiner Sommerflirt.

Ohnehin plante Bennys Schwester momentan ihr zukünftiges Berufsleben, beziehungsweise alles um den anstehenden Lehrgang zur Therapie mit Tieren.

Apropos Berufsleben und Tiere: Sahra hatte momentan kein Pferd zu trainieren, hatte allerdings nach ihrem letzten Klienten, dessen Training sich doch noch ein wenig komplizierter darstellte als anfangs vermutet, weniger Probleme damit.

Sahras Mutter, Carola Düllmen – ihres Zeichen momentan im achten Monat schwanger – hatte beruflich auf dem Düllmenner Hof einige Gänge runter geschaltet und empfahl ihre Tochter alternativ als Pferdetrainerin, da sie momentan immer nur ein Pferd übernahm. Sie tat allerdings ausschließlich Bodenarbeit, da ihr alles andere zu riskant war. Aufs Pferd setzte sie dann Sahra und dirigierte sie. Wie früher in den Sommerferien, wenn Sahra mit den Pferden arbeitete, halfen hier Mutter und Tochter zusammen.

Die Vorbereitungen für den Familiennachwuchs waren bereits fast beendet. Laura hatte stolz von Carola und Sahra die Babyecke im Schlafzimmer der Eltern begutachtet. Ein kleines Bett, eine Wickelkommode, bereits Pampers, Puder und dergleichen hatte seinen Platz gefunden. Fehlte nur noch der Hauptakteur für all das. Aber der Kleine ließ bestimmt nicht mehr lange auf sich warten.

Sahra freute sich ebenfalls riesig auf ihren kleinen Bruder, schließlich hatte sie ja keine Geschwister.

Die Pferdezucht der Düllmens war ja sowieso eher Rudolfs Part auf dem gemeinsamen Hof, so kümmerte er sich um die Pferde nach wie vor.

Der Hof Bennys und Biankas Eltern war ein Gutshof für Tiere. Sie hatten eine eigene Zucht, Susi Schafser war Pferdetrainerin und half ehrenamtlich im Chieminger Tierheim mit, vor allem wenn es um Vermittlungen ging, oder wenn der Tierheimplatz ausgeschöpft war, dann nahmen sie ein paar der Tiere in Pflege und halfen bei deren Vermittlung mit.

Die achtjährige Julia Schafser ging noch ganz normal zur Schule und hatte quasi neben der Schule keine weiteren Verpflichtungen als Freunde zu treffen oder ihrer Mutter hin und wieder mit den Pferden zu helfen. Ganz so den Draht wie ihre pferdenärrischen Geschwister zu den Vierbeinern hatte sie nämlich nicht.

*

Benny schloss die Haustür seines kleinen Häuschen und lief auf der kleinen Veranda zu der Bank, auf der er oft abends noch saß und den Abend ausklingen ließ. Eine alte Gewohnheit, die er auch hier auf Green Valley weiter übernommen hatte.

In diesen Momenten war er dankbar dafür, wie alles kam, dafür dass er mittlerweile ein Leben führte, das er wirklich wollte und glücklich war.

Manchmal saß auch Robin bei ihm und sie unterhielten sich noch über dies und das, aber seit Benny mit Laura zusammen war, kam es kaum noch vor. Benny kannte auch den Grund: Hatte ihm der Typ doch tatsächlich gesagt, dass er mit Laura zusammen war! Benny hatte Robin vor Laura damals nicht verpfiffen, aber ganz vergessen hatte er Robins dreiste Lüge bislang auch nicht.

Ob es ihm nun gefiel, dass Benny und Laura wider seines Versuchs es zu verhindern zusammen gekommen waren, interessierte den jungen Mann nicht weiter.

Laura war mit Bianka und Sahra auf dem Düllmenner Hof. Sie veranstalteten einen ihrer Mädchenabende.

Benny trank einen Schluck aus seiner Coladose und lauschte den abendlichen Geräuschen. Es war bereits halb elf durch und dunkel. Die Sterne ließen sich vereinzelt blicken.

In Robins Haus war kein Licht, im Haupthaus der Bunkmas brannte durch das Küchenfenster noch gedämpftes Licht, wahrscheinlich hatten sie die Zwischentür zum Wohnzimmer auf und schauten dort noch Fern.

Er dachte an das anstehende Turnier, an dem er zusammen mit seiner Schwester teilnehmen wollte. Dann würde er diesmal eben alleine antreten, vielleicht hatte Laura ja Recht und Bianka würde irgendwann wieder ein Turnier reiten.

Seine Schwester hatte sich bei ihm nicht wieder gemeldet. Vermutlich musste sie eine Nacht über ihre Auseinandersetzung schlafen.

Benny plante kurz seinen Trainingsplan. Er musste neben der Arbeit auf dem Hof noch Zeit für sein Training finden. Er hatte zwar das Training nie auf Eis gelegt, aber ohne Training auf einem Turnier zu starten, war auch nicht wirklich effektiv.

Das Gebüsch raschelte, weil der Wind durchfuhr.

Der Wind?

Welcher Wind?, ging es Benny durch den Kopf, als er bemerkte, dass gar keiner ging.

Dann ertönte Gebell. Das kam von Lauras fast anderthalbjährigen Border Collie Bandito. Aber was machte der um diese Uhrzeit draußen? Er war doch normalerweise nachts bei den Bunkmas im Haus. Oder war er irgendwie noch heimlich durch die Tür entwischt?

Jedenfalls ging das Bellen lautstark durch die Nacht, sodass Benny, auch wenn er es nicht gewollte hätte, aufstand und nach dem kleinen Rebell sah.

Robins Tür ging auf, als Benny an dessen Häuschen vorbeiging, dorthin wo das Bellen herkam.

Was ist denn plötzlich los?“, murmelte er müde.

Das ist Bandito.“

Und warum? Das macht er doch sonst nie.“

Benny überlegte noch für sich selbst, als das Bellen nach einem wehleidigen Aufschrei des kleinen Rüden endete.

Was ist jetzt?“

Hast du eine Taschenlampe? Ich geh nachsehen.“

Warte! Ich komme mit.“ Robin verschwand im Haus, dessen Licht zu Benny nach draußen schien.

Kurz bevor Robin wieder draußen war, hörte Benny bereits das Winseln. Und dann kam Bandito im Laufschritt um die Ecke. Er sah Benny und winselte wieder. Doch anstatt zu ihm zu kommen, lief er an ihm vorbei auf die Scheune zu.

Bandito!“, rief Benny ihm nach.

Was ist?“ Robin kam aus dem Haus, betätigte die Taschenlampe und schaute wie Benny in Richtung Scheune lief, er leuchtete dorthin.

Bandito ist einfach an mir vorbei. Er ist so komisch.“

Lass uns nachsehen, Benny.“

Die beiden jungen Männer näherten sich langsam Bandito, der vor der Scheune stand und zu ihnen hinüberschaute.

Hey, Kleiner.“ Benny ging etwa zwei Meter von dem Hund entfernt in die Hocke. „Was ist denn los mit dir, Bandito? Ich bin es doch bloß.“

Warum winselt er denn nur die ganze Zeit?“, flüsterte Robin leise.

Keine Ahnung“, gestand er. Benny kam näher und strich dem schwarz-weißen Border Collie behutsam über den Rücken. „Alles gut, Kleiner. Was hast du denn nur?“

Benny glaubte etwas entdeckt zu haben. „Robin, leuchte mal mit der Taschenlampe neben Bandito auf den Boden.“

Er tat wie geheißen.

Benny sah das Blut an Banditos Pfoten. „Oh Mist!“

Was ist?“, wollte Robin wissen.

Er hat Blut an den Pfoten.“

Meinst du er hat sich verletzt?“

Allerdings. Aber mir kommt da noch ein ganz anderer Gedanke.“

*


Wisst ihr, welchen Gedanken Benny hat? Wenn ja, schreibt’s mal in die Kommentare 😉

Wenn nicht, könnt ihr direkt weiterlesen und euch das E-Book runterladen bei Amazon.

Aktuelles …

Die E-Book-Aktionen zu je 0,99 Euro für Band 4 und 5 der Reihe habe ich um den Januar verlängert. Also noch schnell zuschlagen ehe der Monat rum ist 😉

Desweiteren habe ich mich, wie versprochen, weiter mit einer Lösung beschäftigt, um auch die Taschenbuch-Version auf den Markt zu bringen. Hierfür ist geplant, dass ich Band 17 und 18 in einen Band als Taschenbuch zusammenfassen werde, damit Taschenbuch-Leser nicht noch länger warten müssen.

PS: Momentan liege ich in den letzten Schreibzügen von Band 18 – der länger wird als alle vorherigen Bände der Serie 😉

PPS: Demnächst gibt’s News, wie es nach Band 18 weitergeht mit der Reihe 🙂

Leseprobe: ZWISCHEN LIEBE UND WAHN (Band 17)

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Ich wollte Band 17 noch unbedingt dieses Jahr für euch veröffentlichen – und … es hat funktioniert! Viel Spaß mit der folgenden Leseprobe, wobei die Rechte am Text bei mir liegen!

***

1

Liebste Sahra,

ich hab mich heute wieder schrecklich nach dir gesehnt! Ich wollte erst zu dir kommen, als du in Chieming bei deinen Freundinnen standest, aber hab mich dann doch nicht getraut.

Irgendwann bin ich so weit und kann dir sagen, was ich dir momentan noch schreibe …

Liebste Grüße,

dein größter Verehrer auf Erden

Sahra Düllmen sah ihre beiden Freundinnen Bianka Schafser und Laura Bunkma entgeistert an, nachdem sie den Brief, den sie heute wieder einmal im Briefkasten an sie adressiert gefunden hatte, laut vorgelesen hatte.

Habt ihr das mitbekommen?“, fragte sie, als von diesen keine Reaktion kam.

Klar, du hast es ja vorgelesen“, meinte Bianka.

Der ist doch echt verrückt. Der hat uns gestern beobachtet, als wir in Chieming bummeln waren“, sprach Laura aus, was ihr Sorge bereitete. Nicht der Gedanke, dass Sahra einen heimlichen Verehrer hatte, machte ihr Gedanken, sondern der, dass er ihrer Freundin nachstellte, sie beobachtete und ihr dann heimlich seit einigen Tagen diese Briefe zukommen ließ.

Was mach ich denn bloß? Der soll mich in Ruhe lassen.“ Sie ließ sich in Lauras Sessel fallen, der in ihrer Zimmerecke stand.

Das wird schon irgendwann aufhören“, wollte Bianka beschwichtigen.

Und wenn nicht?“

Dann musst du eben mehr Zeit mit Mike verbringen und ihm vorgaukeln, dass du vergeben bist.“

Sahra wurde bei Biankas Bemerkung etwas rot.

Natürlich hatte sie ihren beiden Freundinnen von dem Kuss erzählt, aber mehr war seit dem vor zwei Monaten nicht gewesen. Es war wie vorher, das Ereignis schien auf Eis gelegt.

Es sei denn, Mike entpuppt sich als dein Verehrer“, erlaubte sich Bianka zu spaßen und kassierte einen ernsten Blick ihrer rot gelockten Freundin im Sessel ein.

Die anstehende Abschlussfahrt wird dich auf andere Gedanken bringen. Wirst schon sehen, der wird das Interesse verlieren und aufhören“, meinte Laura.

Sahra erwiderte nichts, dachte bestimmt an Montag, wenn die Abschlussfahrt ihrer Klasse begann. Es war Freitag Mittag, also nicht mehr lange hin.

Die meisten wollten entweder nach Spanien ans Meer oder nach Südfrankreich. Letztendlich würden sie zelten gehen. Die Entscheidung ihrer Lehrer, die mit ihrer Klasse keine weite Fahrt eingehen würden – aus dem Grund heraus, weil man ihnen einfach nicht trauen konnte. Tja, so war das. Immer diese Verallgemeinerungen, unter denen alle zu leiden hatten – auch wenn es nur die Jungs betraf. Eben die und einige Mädchen aus ihrer Klasse – unter ihnen Sahra, Bianka und Laura – hatten sich mit dem Schicksal abgefunden und wollten das Beste daraus machen. Allerdings gab es auch noch jene wie Dixie Kerner und ihre Clique, für die Fashion und ihr Lifestyle nicht ganz in ein Zelt im Wald passen wollten. Sie hatten sich fürchterlich aufgeregt.

Nicht unser Problem – hatte sich Laura gedacht.

Die Abschlussfahrt, oder besser das Camper-Wochenende, würde das Letzte sein, das sie als Klasse zusammen tun würden. Danach trennten sich die Wege. Ein komischer Gedanke, wie Laura empfand.

Sie würde Anfang September mit ihrem Studium der Tiermedizin beginnen. Es war Anfang Juni. Laura musste sich nun entscheiden, wo sie studieren wollte, denn es waren nur noch drei Monate bis alles begann. Aber was genau? Was würde sie erwarten? Wurde es so, wie sie es sich vorstellte?

Laura hatte ein Studienplatz in Kanada ergattern können. Es war eine Alternativbewerbung gewesen, weil sie bis Dato nur Absagen bekommen hatte. Mittlerweile lagen auch schon ein paar Zusagen deutscher Unis vor, aber es reizte sie doch ungemein ein Auslandsstudium anzugehen. Das einzige, was ihr hier zu denken gab, war Benny.

Seit dem Green Valley Fest vor knapp zwei Monaten, lief es besser denn je zwischen ihnen. Nun waren sie auch offiziell zusammen. Jeder wusste es und Laura fühlte sich so gut, wenn sie mit ihm zusammen war. Er war ein guter Freund, wie ihr großer Bruder – einfach ein wichtiger Teil ihres Lebens.

Sie würde ihn allerdings zurücklassen müssen, wenn sie tatsächlich nach Kanada gehen würde …

Laura zwang sich aus ihren Gedanken heraus und klopfte ihren beiden Freundinnen auf die Schultern. „Lasst uns ausreiten, dann bekommen wir alle gleich einen kühleren Kopf.“

*

Der Name?“

Benny Schafser“, antwortete er dem Mann, der seine Anmeldung zum nächsten Barrel Race Turnier entgegen nahm.

Anschrift?“

Benny gab die der Green Valley Ranch an.

Geburtsdatum?“

Der Zweiundzwanzigjährige gab sein Datum an.

Unter welcher Telefonnummer sind Sie erreichbar?“

Der junge Mann gab seine Handynummer und den Festnetzanschluss der Bunkmas an, den er auswendig kannte wie seine eigene.

Mit welchem Pferd?“

Boyly Chance.“

Rasse, Heimatstall und Alter?“

Boyly ist ein elfjähriger brauner Quarter Horse Hengst von der Green Valley Ranch.“

Sie sind schon Mitglied in unserer Vereinsgruppe?“

Benny nickte.

Dann noch Ihre Mail-Adresse, bitte?“

Auch die gab er durch.

Der Mann druckte das Anmeldeformular aus, ging mit Benny die aufzubringenden Kosten durch, die vor Start zu überweisen waren und bat ihn zu unterschreiben.

Zum Schluss rang er mit sich.

Noch was?“, fragte deshalb der Mann.

Benny nickte. „Ein weiterer Teilnehmer.“

Der Mann tippte in den Computer vor sich. „Name?“

Wieder ein kurzes Zögern von Bennys Seite. „Bianka Schafser.“ Er gab auch ihre Daten durch, wie zuvor seine eigenen.

Auf welchem Pferd?“

Auf Rush.“

Rasse, Heimatstall und Alter?“

Sie ist eine zehnjährige Appaloosa Stute vom Gutshof Schafser.“ Und auch zu dem Pferd seiner Schwester erteilte er die benötigten Daten.

Zum Schluss nickte der Mann, als er die Eingaben überflog. „Wir brauchen dann nur noch eine Unterschrift von Frau Schafser und dann ist auch ihre Anmeldung gültig. Teilnahmeschluss ist morgen.“

Daran hatte Benny nicht mehr gedacht, trotzdem nickte er.

Seine Schwester würde ihn für diese Aktion umbringen!

Ich schicke es Ihnen per Mail noch heute.“

Er stieg in seinen Pick-up, einen blaumetallic VW Amarok – sein ganzer Stolz -, und fuhr zurück auf die Ranch seiner Arbeitgeber. Er hatte Besorgungen erledigen müssen und war in der Nähe gewesen, also hatte er die Anmeldung zum nächsten Barrel Race Turnier nächsten Samstag direkt auf dem Hof erledigt, auf dem es stattfand. Normalerweise schickte er die Anmeldung nämlich online weg.

Ein Preisgeld von 1000 Euro winkte. Das ließ er sich nicht entgehen.

Die Anmeldung seiner Schwester lag auf dem Beifahrersitz.

Bianka würde ihm die Hölle heiß machen!

Er fuhr auf die Ranch und sah Bob und Becky mit dem Besitzer der eingestellten Schafherde debattieren, dem Mitte vierzigjährigen Manni Malmer.

Benny stellte seinen Wagen vor das kleine Häuschen, das er bewohnte und trottete langsam auf Lauras Eltern und Malmer zu.

Also?“, meinte Malmer und stemmte die Hände wütend in die Hüften. „Wie verbleiben wir?“

Wir werden uns natürlich darum kümmern“, meinte Bob beschwichtigend.

Wie? Ich muss wissen, ob mir noch mehr meines Viehs verloren geht oder ich die Herde doch besser wo anders einstelle.“

Benny glaubte, dass es besser war, wenn er diese Sache ausschließlich Lauras Eltern überließ. Er machte sich währenddessen daran die Sachen auszuladen, die er mitgebracht hatte.

Er sah Bob und Becky auf ihn zukommen, schloss die hintere Klappe seines Pick-ups und drehte sich ihnen zu, sagte allerdings nichts.

Becky seufzte. „Du wirst nicht glauben, was passiert ist … Dieser Malmer hat heute Nacht offensichtlich einen Teil seiner Schafe verloren. Sie wurden ihm von Wild gerissen. Die Überreste lagen noch auf seiner Weide herum. Er verlangt Schadensersatz von uns“, kam sie zum Punkt.

Ja, und das, wo wir damals noch so gnädig mit ihm waren, als er uns betrogen hat“, fügte Bob hinzu.

Er meinte, er hätte schon juristischen Rat eingeholt und wüsste somit, dass er im Recht ist mit seiner Behauptung, dass er von uns Schadensersatz erlangen kann.“

Na ja, das sind doch nur ein paar Schafe. Ist ja nicht so, dass es sich hier um einen Viehbestand von zweitausend Tieren handelt“, meinte Benny.

Richtig. Aber es geht einfach ums Prinzip. Irgendein Vieh reißt hier nachts Tiere. Wenn das so weitergeht, kommt uns das teuer zu stehen.“

Benny verstand, warum sich Becky aufregte. Er wusste von dem ständigen Auf und Ab der Finanzen der Familie, da so ein Hof einiges an Geld kostete, es aber leider nicht immer so schnell reinkam, wie es ausgegeben werden musste.

Dann würde sich hier bestimmt die Investition in Zäune mit Strom lohnen. Dadurch kommt Wild nicht mehr ans Vieh“, schlug Benny vor. „Ich sehe die Dinger ständig im Pferdemarkt, wenn ich da was holen soll. Ich kann das nächste Mal was mitbringen.“ Er sah seine Arbeitgeber an.

Wir haben ja eigentlich auch Bandito, der seinen Job als Herdenschutzhund aufnehmen kann“, meinte Bob, wobei Benny diesmal nicht ganz wusste, ob es bloß ein Witz war.

Jedenfalls müssen wir uns hier eine Lösung einfallen lassen.“ Becky seufzte über dieses neue Problem.

Becky kümmerte sich um das Mittagessen, das auf der Terrasse des großen Wohnhauses hergerichtet wurde, während Benny und Bob in der Zwischenzeit online und in Zeitungen nach Schafen schauten, die verkauft wurden – schließlich schuldete die Ranch Malmer zwei Schafe.

Die Sonne schien draußen am Tisch beim Mittagessen heftig an diesem Junitag auf sie nieder.

Sahra und Bianka aßen ebenfalls mit. Sie waren mittags gemeinsam ausgeritten und hatten erst später von dem Wildvorfall gehört. Natürlich gab es am Tisch kein anderes Gesprächsthema.

Ob das Crash war?“, fragte Bianka ihren Bruder.

Quatsch!“, nahm er den Wolf gleich in Schutz. „Er ist schon weit über ein Jahr hier im Chiemgau und hat noch nie auf Green Valley gerissen, warum soll er jetzt plötzlich damit anfangen?“

Seine Schwester zuckte mit den Schultern.

Es war bestimmt ein Wildschwein oder so“, tat es Benny ab.

Ja, schon“, meinte Bianka nicht gänzlich überzeugt.

Benny hat recht, das kam vorher ja auch nie vor. Das war bestimmt nur einmalig.“ Robin nahm einen Bissen.

Möglich. Aber de Facto ist es meist so, dass Wild, wenn es weiß, wo es etwas zu Essen bekommt, wiederkommt“, klärte Becky auf.

Ihr meint also, dieses Tier kommt wieder?“

Bestimmt“, seufzte Becky.

Vielen Dank für das Essen, Becky.“ Bianka erhob sich. „Aber ich reite mal so langsam nach Hause, hab noch ein wenig zu tun.“

Gern.“

Benny schaute ihr nach. Irgendwas war da doch noch …

Er sprang auf, als sie aus der Tür war. „Bin gleich wieder da.“ Er warf die Tür hinter sich ins Schloss, hörte dahinter noch Bobs Stimme:

Die ist definitiv zu.“

Ach, Bianka?“

Sie wandte sich um.

Ich …“ Seufzend fuhr er sich durch die Haare. „Da ist noch etwas, das ich dir gestehen muss.“

Ach ja?“

Er nickte, ging zu seinem Auto und nahm auf dem Beifahrersitz Biankas Anmeldung zum Barrel Race Turnier heraus, welche er ihr ohne weitere Worte gab.

Sie überflog es, sah Benny an, runzelte bloß die Stirn, mehr nicht.

Und?“

Und, was? Was soll ich dazu sagen? Du hast mich hinterrücks einfach zu einem Turnier angemeldet. Warum? Du weißt doch, dass ich auf kein Turnier mehr gehe!“

Sie war sauer auf ihn – wie er schon vermutet hatte.

Theoretisch gesehen bist du noch nicht angemeldet. Du musst die Anmeldung noch unterschreiben und den Veranstaltern mailen. Am besten noch heute, denn ..“

Aber praktisch gesehen werde ich hieran nicht teilnehmen.“ Sie knüllte die Anmeldung zusammen. „Vergiss es!“ Sie warf es ihm entgegen und machte auf dem Absatz kehrt, um auf Rush den Hof zu verlassen.

Ich reite auch und dachte es wäre toll, wenn wir zusammen dran teilnehmen würden, Bianka“, rief er ihr nach.

Sie antwortete ihm nicht mehr.

Ach, so ein Mist aber auch“, murmelte er vor sich hin.

*


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Freunden des Taschenbuchs muss ich leider gestehen, dass es derzeit technische Schwierigkeiten gibt und ich mich offensichtlich neu orientieren muss. Sobald es verfügbar ist, gebe ich natürlich Bescheid.

Ich wünsche euch ein schönes Jahresende und ruhige Feiertage!

Liebe Grüße,

eure LINDA ANN