Recherche: Adoptiert – die Suche nach den leiblichen Eltern

Info vorweg: Das Taschenbuch (mit 344 Seiten!) zu Teil I+II ist nun unter dem Titel VERLOGEN überall erhältlich!


Hallo! Ich heiße Nina Hölzer, bin 21 Jahre alt und habe vor ein paar Monaten zufällig erfahren, dass ich adoptiert wurde. Seither suche ich meine leiblichen Eltern – bislang vergebens.

Nina ist, wie ihr wisst, mein Hauptcharakter in der neuen Reihe DARK HILL SECRETS.

Eine Adoptionsfreigabe der leiblichen Eltern kann diverse Gründe haben. 2015 wurden allein in Deutschland 3812 Kinder adoptiert. Nicht alle befinden sich in einem Alter, in dem sie alles miterleben und von ihrer Adoption wissen. Andere sind auch darauf angewiesen, dass man es ihnen sagt – so erging es beispielsweise Nina.

Leider verheimlichten es ihr ihre Eltern und sie fand nur durch Zufall heraus, dass man sie adoptierte.

Wie findet man seine leiblichen Eltern?

Hier in Deutschland hat jedes zur Adoption freigegebene Kind mit 16 Jahren – unabhängig davon, ob die Zustimmung vom Vormund vorliegt – das Recht einen Antrag beim Geburtsstandesamt zu stellen (davor nur mit Genehmigung des Vormundes). Hierbei erhält man nicht die Einsicht in die komplette Akte, sondern lediglich zu Herkunft (vollständiger Name – zumindest von der Mutter -, Geburtsdatum und Anschrift) und Lebensgeschichte. Das gilt auch für eine vertrauliche Geburt.

Auch die Adoptiveltern dürfen die Akte bis zur Volljährigkeit des Kindes einsehen.

Gibt es Fälle, in denen man seine Eltern nicht findet?

Leider ja. Meinen Recherchen nach werden keine Daten zu den Eltern erfasst, wenn es sich um Findelkinder oder eine anonyme Geburt handelt.

Die Suche nach den biologischen Eltern

  • herausfinden, welches Jugendamt für die Vermittlung zuständig war (z.B. durch Befragen der Adoptiveltern). Dort dürfen dann die Akten zur Herkunft eingesehen werden.
  • Einwohnermeldeamt, Standesamt, vielleicht auch das Jugendamt können sagen, wo die nun bekannten Eltern (zumindest aber die Mutter) aktuell wohnen.

Wandel der Gefühle

Das Erfahren oder Leben mit einer Adoption kann verschiedene Gefühle auslösen: von Dankbarkeit für die Adoptiveltern, über Enttäuschung und eine traumatische Erfahrung kann alles dabei sein.

Und das ist vollkommen ok! Das ist ein gutes Recht.

Mit diesem (vielleicht auch ambivalentem) Gefühl umzugehen kann sehr erdrückend sein.

  • Oft hilft es darüber zu reden. Mit Freunden, der Familie, vielleicht auch eine Aussprache mit den biologischen Eltern.
  • Manch einer will aber nicht reden, sondern sich lediglich verstanden fühlen, von Gleichgesinnten. Hier könnte eine Selbsthilfegruppe nützlich sein, oder das Auskundschaften von Foren mit Leuten, denen es genauso geht.
  • Eine andere Option wäre die offene An- und Aussprache mit einem Psychologen oder Therapeuten (auch wenn viele meinen, dass sie so etwas nicht brauchen, kann es sehr sinnvoll sein, sich mit jemandem darüber zu unterhalten, der sein Fach und das Gedankenkarussell versteht. Man verpflichtet sich zu nichts. Wenn man es als unangenehm empfindet, muss man ja nicht mit anderen darüber reden – aber ein Versuch ist es alle Mal wert!)

In Bezug auf Nina …

… erfahrt ihr in Teil I VERLOGEN, wie sie reagierte, als sie von der Adoption erfuhr und in Teil II SCHMERZLICH, was sie unternahm, um ihre Eltern zu finden und welche Hindernisse sich ihr in den Weg stellten.

Du kennst die Serie noch nicht?

  • Dann gewinne einen ersten Eindruck durch das erste Kapitel, das du HIER auf meinem Blog findest, oder
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