Leseprobe: #2 VERNICHTET UND ZERSTÖRT (Band 18) + News + Special

PicsArt_02-12-05.19.25Die Rechte am Text liegen allein bei mir!

Heute habe ich den letzten Auszug des veröffentlichten Band 18 VERNICHTET UND ZERSTÖRT, sowie einen Song, den ich während dem Schreiben gesuchtet hab und super zu den Szenen in der Vergangenheit passt. Nebenbei habe ich noch etwas an meine Leser zu verschenken.

*

Heute Morgen hatte Laura ihm mal wieder einen Sattel aufgelegt – nämlich den von Button -, diesen nur provisorisch zugeschnallt und ihm seine Trense angezogen. In Verbindung mit der Doppellonge war das ein real feel Training für Rocky. Es fehlte lediglich noch das Gewicht eines Reiters auf seinem Rücken und die Fersenhilfen.

Nachdem er warm gelaufen war, hakte das Mädchen die zweite Longe der Doppellonge an der anderen Seite der Trense ein, öffnete das Gatter des Round Pens und stellte sich in etwas weiterem Abstand hinter Rocky auf, um ihm Kommandos zu geben.

Hörig marschierte er auf Befehl los, bekam mit der Doppellonge eine Richtung angedeutet, welche er aufnahm.

Der Hengst lief aus dem Pen, Laura hinter ihm her.

Na, mein Süßer. Lust auf einen real feel Ausritt?“. Sie lächelte stolz über ihr Ergebnis – alles, was sie mit ihm bereits erreichte.

Er würde ein gutes Reitpferd und einen treuen Gefährten abgeben.

Ob sie ihn behielt oder doch vermittelte, wusste sie noch nicht.

Mithilfe ihrer Kommandos lief Rocky brav schnaubend, mit entspannt hin und her pendelndem Schweif, in Richtung der großen Weide.

Die Route gefiel ihm am besten. Dort standen seine Freunde und Kumpanen, mit denen er ständig Quatsch machte – vor allem mit der Stute ihres Vaters – Brownis Goal – ein ehemaliger Tyrann, welcher durch Training gebändigt wurde. Dort ließ er sich allerdings auch meist ablenken. Anfangs hatte er dort nicht mehr auf die Befehle seiner Trainerin gehört und einfach wiehernd gestanden und die anderen zu sich locken wollen.

Es wurde seltener und mittlerweile konnte sich Laura beinahe ganz darauf verlassen, dass er auf sie hörte und sich nicht ablenken ließ.

Benny trat auf seine Veranda, setzte sich seinen Hut auf und nickte ihr zu.

Laura hob die Hand zum Gruß und brachte Rocky vor dem kleinen Haus dazu, stehen zu bleiben. Schnaubend drehte er den Kopf in ihre Richtung – als wolle er fragen: warum bleiben wir ausgerechnet hier stehen?

Dann hörte er Benny, seinen zweiten Besitzer, und richtete direkt die Ohren auf, drehte ihm den Kopf zu und wieherte leise und erfreut, während er freudig tänzelte.

Benny machte oft viel Unsinn mit ihm, das gefiel dem kleinen Wildfang natürlich. Er umgab sich nur mit jenen viel und gern, die genauso viel Unfug machten, wie er: Bandito, Brownis Goal, Benny …

Seine Mutter, Button, ärgerte er momentan viel. Hin und wieder war sie so gereizt und genervt von ihrem Sohn, dass sie bösartig mit dem Schweif peitschte und nach Rocky schnappte – nicht böswillig, aber dennoch eine eindeutige Warnung.

Nur einmal erkannte Rocky diese Grenze nicht an und lernte seine Mutter von einer ganz anderen Seite kennen – und Laura auch.

Button kannte sie meist nur als ruhigen Einzelgänger, entspannt und im Einklang mit allem und jedem.

Benny kam zu ihnen, strich Rocky über den Kopf und gab Laura einen Kuss.

Bist ja wieder früh auf den Beinen.“

Sie zuckte nur mit den Schultern. „Bin doch sowieso Frühaufsteher.“

Er lächelte und gab ihr noch einen Kuss. „Ich nicht.“

Drinnen steht noch Kaffee.“

Du weißt, was mich auf die Beine bringt.“ Benny küsste sie nochmal.

Sie lächelte und nickte in Richtung Wohnhaus. „Na los.“

Laura gab Rocky das Kommando zum Weiterlaufen.

Von Sahra wusste Laura, dass man intensives Pferdetraining kurz halten soll – etwa zehn bis maximal zwanzig MinutenEinheiten jeweils. Daran hielt sie sich anfangs auch – aber diese Ausritte, wie Laura sie nannte, auch wenn sie selbst nicht auf Rockys Rücken saß, glichen mehr einem richtigen Ausritt und weniger einem Training. Zumindest für ihn.

Sie ließ sich ordentlich Zeit nach Beendigung des Trainings. Sie kratzte ihm die Hufe nochmals aus, striegelte ihn mit aller Hingabe und kämmte ihm Mähne und Schweif.

Den zerzausten Junghengst, den sie von der Weide geholt hatte, erkannte sie nicht mehr wieder. Er glänzte, als würde er zu einem Schönheitswettbewerb gehen.

Laura brachte ihn zur Weide, strich ihm über Stirn und Nüstern und befreite ihn dann von der Trense. Er preschte davon, Staub wirbelte auf und sogar Erdbrocken flogen durch die Luft.

Button trottete gemächlich in ihre Richtung und schnaubte grüßend.

Na du?“, fragte Laura die Stute. „Ich hab dir deinen Sohn wieder gebracht. Hast du ihn schon vermisst?“

Sie schüttelte den Kopf, um die Fliegen zu verscheuchen und schnaubte abermals.

Laura lächelte. Also nein.

Das Mädchen schmuste noch ein wenig mit der Quarter Horse Stute und machte sich dann auf in Richtung Wohnhaus. Mittlerweile dürfte der Frühstückstisch gedeckt sein.

Und tatsächlich konnte sie sich direkt an die frisch aufgebackenen Brötchen machen und sich eine weitere Tasse Kaffee einschenken.

Und, wie macht sich Rocky?“, fragte Bob.

Sehr gut. Ich bin absolut zufrieden. Wäre er ein wenig älter, würde ich ihm direkt den Sattel festmachen und ihn richtig einreiten, aber so …“

Tja, ein wenig Geduld noch.“ Becky nahm einen Schluck aus ihrer Tasse. „Hast du was Neues von den Düllmens gehört? Von Carola?“

*

Sahra Düllmen saß ihrem Vater am Tisch gegenüber und schlürfte ihren Kakao leer.

Es war ruhig.

An diese Stimmung würde sie sich nie gewöhnen. Das ging mittlerweile einige Wochen und es war kein Ende in Sicht.

Wo ist Mama?“, fragte sie ihren Vater dennoch.

Oben. Sie schläft noch.“

Noch so ein Part, der ungewöhnlich für ihre Mutter war: im Stall standen die Pferde und warteten auf ihr Training und ihre Mutter, Carola Düllmen, lag noch oben und schlief. Wobei Sahra überlegte, ob das tatsächlich der Fall war oder sie einfach nur nicht aufstehen, den Tag nicht offiziell beginnen wollte. Lieber oben lag und den Tag dahin vegetierte, so wie den gestrigen und den vorgestrigen und den Tag davor. Ebenso wie die letzten Wochen.

Sie hat wieder so schlecht geschlafen“, erläuterte Rudolf Düllmen. „Erst gar nicht und ist noch ewig im Haus rumgelaufen, hat keine Ahnung was gemacht und als ich wach geworden bin und nach unten kam, hat sie geputzt.“

Geputzt?“

Ihr Vater nickte, schüttelte fassungslos den Kopf. „Ist ja auch völlig normal, dass man nachts die Hütte schrubbt.“

Sie will sich ablenken.“ Sahra trank einen Schluck.

Ich weiß.“ Er seufzte. „Ich weiß ehrlich nicht weiter. Ich würde ihr ja gern helfen, aber mittlerweile weiß ich nicht mehr wie.“

*

Weiterlesen?

Lade dir das E-Book für 2,99 Euro bei Amazon herunter und erfahre, wie es auf Green Valley weitergeht, aber auch was sich im Weiteren auf dem Düllmenner Hof zuträgt …

Ehrlicherweise muss ich aber gestehen, dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch Konvertierungsfehler im E-Book gibt. Nicht drastisch, aber mich stören sie. Ich arbeite daran, sie zu beheben :/

Das Taschenbuch bleibt davon unbetroffen 😉 Das sollte es im Übrigen auch ab nächste Woche überall zu kaufen geben (darin sind Band 17 und 18 zu finden, mit einer Seitenlänge von 392! – Das dürfte Lesespaß bedeuten 🙂 Knapp 250 Seiten lang ist Band 18).

Aktuell

… arbeite ich an Teil II der neuen Reihe Dark Hill. In meinen Blogartikel „Wird GREEN VALLEY jetzt zu DARK HILL?“ und „DARK HILL geht an den Start!“ habe ich bereits darüber geschrieben und weitere Posts und Leseproben folgen.

Aktion

Ich verschicke signierte Postkarten an die ersten 9 Amazon-Rezensenten meines neuen Buchs. Du willst auch eine? Dann schreib mir deine Meinung zum neuen Band, schick mir den Link (in einem Komentar, über FB, Insta oder Mail) und schon hast du auch eine 🙂

Gesuchtet 😉

Gesuchtetes I WILL RETURN von Skylar Grey. Gänsehaut-Stimme *bekommesieschonwieder*

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