VERSPROCHEN IST VERSPROCHEN (9): Textausschnitt 1

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Auf Facebook könnt Ihr bis nächsten Freitag ein signiertes Taschenbuch davon gewinnen – gleich mal nachschauen 😉

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Quelle: pixabay.com

Wie versprochen – cooles Wortspiel 😉 – gibt es heute am Samstag einen neuen Textschnippsel. Diesmal aus dem 9. Band VERSPROCHEN IST VERSPROCHEN.

Seid bitte nachsichtig: Die Geschichte ist vorgestern erst zu Ende geschrieben worden, also unlektoriert und unkorrigiert. Es sind demnach noch alle – und damit meine ich ALLE – Fehler drin.
Die Rechte am Text liegen wieder ausschließlich bei mir!

***

1

Im März begann das Jahr erst richtig aufzublühen, so empfand es zumindest Laura, als sie an diesem Tag mit ihrer Quarter Horse Stute Button of Truth, nur unweit von Green Valley entfernt, entlang ritt. Im Schlepptau natürlich der kleine Rocky.

Laura schmunzelte immer wieder über diesen kleinen Tollpatsch, der es doch schaffte jedes Herzchen im Sturm zu erobern.

Der kleine Hengst war mittlerweile gute zwei Monate alt und noch immer so süß, dass sich jeder allein beim Hinschauen in ihn verliebte. Unter den Reitschülern war er schon längst Thema Nummer eins. Er hatte es sogar zu einem dermaßen hohen Bekanntheitsgrad geschafft, dass Becky noch Kunden dazugewonnen hat – nur damit sie den kleinen Rocky Star besichtigen konnten.

Laura und Benny hatten mit ihrem kleinen Nachwuchs meist alle Hände voll zu tun. Einige Erziehungsdebatten sind ebenfalls bereits ausgefochten worden. Rocky hatte seine Erstimpfungen, war topfit und machte bereits die große Pferdeweide unsicher. Die erste Woche war er mit seiner Mutter draußen im Round Pen, um sich ungestört an die neue Umgebung zu gewöhnen. Auf der Weide dann war er erst ein wenig unsicher, bewegte sich lediglich mit oder unter Button und schien ziemlich schüchtern. Doch das konnte genauso gut auch nur Show von ihm gewesen sein, denn bereits ein paar Stunden später flitzte er auch mal ein paar Meter, neckte die anderen Pferde und musste hier und da auch eine unfreundliche Rüge einstecken.

Relativ früh hatten sie Rocky an das Halfter gewöhnt. Benny meinte, dass es wichtig sei, damit das Fohlen bereits von Anfang an alles lernt, hinterher keine Schwierigkeiten macht, und der kleine Hengst von klein auf schon seine Rangordnung bei den Menschen anerkennt – nämlich die niedrigste. Jedes Ach lass ihn doch, er ist doch so süß und klein verbiss sie sich, weil Benny in diesem Punkt keine Gnade kannte. Er musste es wissen, kam er doch vom Gutshof Schafser, auf dem Pferde gezüchtet wurden.

Es bewährte sich allerdings auch alles was Benny tat oder verbot, denn Rocky war ein selbstbewusster kleiner Racker, der sich brav das Halfter anziehen und sich führen ließ. Laura hatte ihn spielerisch daran gewöhnt, so machte es ihnen beiden auch noch eine Menge Spaß.

Nun waren sie hier. Etwa zwei Kilometer von Green Valley entfernt, auf dem Zufahrtsweg der die drei Höfe verband. Rocky Star lief ausschließlich hinter seiner Mutter, die immer wieder stehen blieb, sich ihm zuwandte und ihn liebevoll anstieß, um ihn zum Weiterlaufen zu bewegen. Er lief. Aber nur wenn sich Button bewegte. Und Button lief nur, wenn sie wusste, dass Rocky mitging. Demnach war es ein ziemliches Unterfangen gewesen bis hierher zu kommen.

An dieser Stelle stieg Laura ab, weil es ihr endgültig zu bunt wurde. Rechts führte sie Button und links Rocky. So lief es sich wirklich schneller.

Laura sog die angenehm frische Luft ein. Die ersten Vögel pfiffen ihr Frühlingslied und auch die ersten Fliegen ließen sich blicken.

Es waren Ferien und deshalb hatte Laura ausnahmsweise mal richtig Zeit für die beiden Pferde.

Benny musste sie immer öfter und länger entbehren, weil er sich richtig ins Zeug legte, um Bianka turnierreif zu machen. Die beiden trainierten hart und es würde Laura überhaupt nicht wundern, wenn ihre Freundin Turnierbeste werden würde. Es erweckte beinahe den Eindruck, als wolle Benny seine Schwester für die Weltmeisterschaft vorbereiten.

Bianka war bereits mächtig aufgeregt. Ihr erstes Turnier. Das wollte sie natürlich auf keinen Fall verpatzen. Seiner Schwester zu Liebe verzichtete Benny diesmal selbst auf die Teilnahme am Turnier. Er wolle ihr nicht die Show stehlen, nannte er es immer. Aber Laura wusste es besser. Er wollte Biankas großen Tag hautnah erleben, zusehen wie sie um die Fässer galoppierte und sie dabei anfeuern.

Der aufkommende Wind ließ die gerade erblühten saftig grünen Blätter fröhlich rascheln. Laura reckte ihr Kinn nach vorn, schloss die Augen und genoss diese kühle Brise in ganzen Zügen.

Ein merkwürdiges Geräusch ließ sie plötzlich inne halten und sich umschauen. Sie blieb stehen, mit ihr auch die beiden Pferde, die sie führte. Das Mädchen hörte genauer hin. Sie runzelte die Stirn und horchte nochmals nach.

Sie konnte das Geräusch nicht wirklich zuordnen, aber es kam von links, es konnte nicht weit weg sein.

Laura verknotete den Führstrick des Kleinen an Buttons Sattel, die Stute band sie an den nächsten Baum, die hier zu Haufen zu finden waren. Dann entfernte sie sich langsam und leise und versuchte sich der Stelle zu nähern, von der sie annahm, dass das Geräusch herkam.

***

Wie es weitergeht erfahrt Ihr nächsten Samstag (09.04.16) auf meinem Blog!

ERSCHEINUNG: Mai/Juni 2016
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