Recherche: Stille Wasser sind tief

Wo viele Menschen meinen, dass der Typ „Stille Wasser“ – der Ausdruck an sich – als negativ aufgefasst wird, steckt oft viel mehr.
Wieder einmal bin ich in die Psyche der Menschen vertieft gewesen. Besonders die, meiner beiden Protagonisten – im heutigen Blogpost geht es um Shadia.
Die junge Araberin Shadia, die in ihrem jungen Leben bereits viel durch- und mitgemacht hat, ist vom Mensch Typus ein „stilles Wasser“. Meine Recherche in diesem Punkt hat mir deutlich gemacht, was diese Menschen kennzeichnet. Wieso sind sie so? Und warum sind sie etwas besonderes, die von vielen geschätzt werden? Zugleich hab ich aber auch gelernt, zwischen zwei Arten von „stillen Wassern“ zu unterscheiden. Was ist die zweite?
Beginnen werde ich mit …

… was kennzeichnet das „stille Wasser“?
Ich hab mich während meiner Recherchen mit den Intro- bzw. Extrovetierten Menschen, aber auch den analytischen Denkern beschäftigt. Nach beiden eingehenden Betrachtungen habe ich mich dazu entschlossen, dass meine Protagonistin Shadia eine analytische Denkerin sein wird. Was kennzeichnet solche Menschen?
Zum einen ist der analytische Denker wissbegierig und möchte den Dingen gern auf den Grund gehen. Dabei ist er recht unabhängig und arbeitet lieber allein. Er muss/will nicht immer im Mittelpunkt stehen, sondern begnügt sich mit einigen wenigen Menschen um sich herum, die seiner Meinung nach vertrauensvoll, zuverlässig aber auch ebenbürtig sind. Dabei achtet er darauf, dass er sich zurückzieht, wenn es ihm zu turbolent wird. In dieser Zeit, mit sich selbst, über- und durchdenkt er alles. Kurz: Der analytische Denker ist ein großer Denker:)
Wenn man meint, dass er nicht bei der Sache ist, ahnt man gar nicht, welche Überlegungen und Gedankengänge in ihm zu diesem Punkt vor sich gehen. Er hört nicht nur zu, sondern überschlägt und durchdenkt das Thema zugleich für sich.

Warum sind sie so, wie sie sind?
Diese Frage stelle ich mir oft. In den letzten Wochen hab ich mich intensiv mit einem – anderen – Typ Mensch beschäftigt, bei dem ich mich immer gefragt hab: warum tun sie das? Was prägt sie? Was sind die entscheidenden Auslöser? – Zu meiner Verteidigung muss ich erwähnen, dass ich mir diese Fragen oft im Bezug auf die verschiedenen Menschen stelle. Es interessiert mich einfach, wie der Mench tickt und warum er ausgerechnet so ein Muster aufweist. Vielleicht bedeuten mir gerade aus diesem Grund diese Psyche-Recherchen so viel.
Ruhige Menschen – sind es nun Introvetierte oder Analytische – werden von 2 wesentlichen Dingen geprägt: 1. Durch die vererbten Genen der Eltern und Vorfahren und 2. des Einflusses der Familie und von Freunden, Außenstehenden, die auf die Person einwirken. So werden sie bereits auf den Weg geprägt, den sie schließlich begehen.

Warum werden „stille Wasser“ geschätzt?
Wie schon erwähnt, besitzen sie eine außergewöhnliche Auffassungsgabe, die es ihnen ermöglicht nicht nur zuzuhören, sondern zugleich eigene Gedanken beizusteuern – meistens bleiben sie aber im Kopf.
Nichts desto trotz sind sie meist beharrlicher, konzentrierter, vorsichtiger und zuverlässiger. Außerdem sind sie gute Beobachter und Zuhörer. Sie bilden sich eigene Meinungen – im Kopf – und bedenken sie gründlich. Ihnen kommt es nicht drauf an, mit großen Worten vor anderen gut dazustehen, sondern durch ihre eigenen Gedanken sich selbst gegenüberzustehen.
Eine Recherchequelle hat sogar ausgesagt, dass es Arbeitgeber gibt, die – diese Art von – „stillen Wassern“ besonders schätzen. Gerade wegen ihrer mitgebrachten Eigenschaften.

Das zweite „stille Wasser“ – ein absoluter Gegensatz
Wie schon weiter oben geschrieben, habe ich aber auch noch eine zweite Art von „stillen Wassern“ kennengelernt. Wenn ich sie in einem Satz beschreiben müsste, mit dem Wissen, das vorherging, dann würde ich es so formulieren: Sie sind das absolute Gegenteil!
Wie auch die Analytischen und Introvetierten, werden sie von Familie und Genen geprägt. Aber auf eine andere Art und Weise. Bei ihnen ist es eher die erste Schüchternheit, die das „stille Wasser“ ausmacht. Im Gegensatz zum anderen Typ ist ihre Stille eher ein Zeichen von Passivität, vielleicht sogar Desinteresse, aber auch Schüchternheit. Oftmals – wobei man nicht sagen kann, dass es immer der Fall ist – sind sie unkonzentrierter, oder ihre Aufmerksamkeit ist nicht beständig bei der Sache.

Kurz noch zu „Shadia“ selbst
Die Schreibzeit ist wieder angebrochen und ich stecke mittendrin. Gerade eben hab ich noch ein wenig dran gearbeitet.
Ich kann es nur immer wieder wiederholen: es ist ein wirklich seltsames Gefühl, wenn man mitten in dieser Person steckt aus deren Sicht man die Geschichte schreibt und plötzlich, meistens gegen Ende des täglichen Schreibens, steht man wieder in der „richtigen“ Welt. In diesem Fall, so ging es mir auch gerade, komme ich gerade aus der Wüste, hab gerade noch ein Pferd umsorgt und beruhigt und plötzlich … Sand, Dünen – alles weg. So schnell bin ich aus der arabischen Wüste wieder in Deutschland 🙂

ERSCHEINUNG: Winter/Frühling 2015
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Ein Gedanke zu “Recherche: Stille Wasser sind tief

  1. Pingback: Toughe Frauen – wie Shadia (RUF DER ZEIT) – Teil 4 | LINDA ANN STONE

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