FEUER UND WASSER: Zahra, Sharif und die Pferde

Passend zum Start der 2. Auflage meines Romans „Feuer und Wasser“ – mit der spritzigen Zahra und dem Araber und Ehemann Sharif, möchte ich Euch die beiden Hauptcharaktere näher bringen.

Jeder, der der Roman bereits gelesen hat, weiß, dass Sharif Zahra auf einem Pferderennen kennenlernt und zufällig auf dem Gestüt ihrer Eltern wieder trifft. Genau genommen fängt dort schon die erste Gemeinsamkeit der beiden an: Pferde!
Und genau das, zieht sich wie ein roter Pfaden durch das Buch. Immer wieder tauchen sie auf und nehmen eine wichtige, vielleicht sogar überlebenswichtige Stellung ein. In erster Linie der Hengst Ashir, dem sich Zahra annimmt und zum zweiten Sharifs Hengst und Spitzenrenner Yassier!
Hier einige kurze Ausschnitte, in denen es deutlich wird:

Zahras Liebe zu Pferden

Aus Kapitel 1
Zahra schmiegte sich an sein, von der Sonne erwärmtes Fell und legte ihren Kopf auf ihn. Bewegungslos verharrte er. Diese emotionalen Momente mit den Pferden genoss sie. Zahra gewann dadurch an Energie und Kraft. Für sie war es wichtig eine gute Vertrauensbasis zu den Pferden zu schaffen, mit denen sie arbeitete und genau aus diesem Grund, waren sie auch nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken.

Aus Kapitel 1
Zahra stand auf. „Ich gehe noch kurz zu den Pferden.“ Ihre Mutter lächelte sie verschmitzt an und nickte kurz.
Es war schon fast ganz dunkel. Die Temperatur war, wie nachts immer, stark gesunken. Drinnen hatte sich die junge Frau noch schnell ein Tuch um die Schultern gelegt.
Als sie den Stall betrat, konnte sie außer einigen Umrissen nichts erkennen. Das leise Schnauben, Rascheln des Heus und Kauen der Pferde ließ sie sofort willkommend eintreten. An diesem Ort war sie immer willkommen.
Zahra entzündete eine Lampe am Eingang des Stalls. Das dunkel dämmernde Licht schien durch den Stall und ließ die Pferde in einem anderen Glanz erscheinen.
Wieder ging sie durch die Gasse, blieb an einigen Boxen stehen, schaute hinein, streichelte ein Pferd und ging weiter. Schließlich kam sie hinten an und sah ein paar Holzballen, die aufeinander gestapelt am Boden lagen. Zahra setzte sich darauf und schaute nochmal in die Stallgemeinschaft.
Nirgendwo sonst, könnte sie sich jemals so heimisch fühlen, wie an diesem Ort. Das Gestüt und der Pferdestall gehörten zu ihrem Leben, wie ihre Eltern.
Die junge Frau schloss die Augen und nahm die sanften und wiederholenden Geräusche der Pferde in sich auf.

Aus Kapitel 9
Noch halbwegs gefasst rannte sie die große und lange Stallgasse entlang. Als sie den Hengst Ashir erblickte, blieb sie ruckartig stehen. Langsam kam sie auf ihn zu. An den Gitterstäben hielt sie sich fest, denn nun wich alle Kraft aus ihrem Körper.
Ashir kam so weit vor, wie es ihm in seiner Box nur möglich war. Er wollte die junge Frau wohl beruhigen. Sie lehnte ihren Kopf gegen die Gitterstäbe. Kühl legten sie sich auf ihre Stirn.

Aus Kapitel 9
Sofort erkannte sie Sharifs Stimme. Sie schlug ihre Augen auf und erkannte, dass sie neben Ashir eingeschlafen war. Eine ziemlich unheimliche Angelegenheit, wie sie nun bemerkte. Der Hengst hätte in der Dunkelheit aus Versehen auf die junge Frau treten können. Doch sie spürte keine Schmerzen.

Sharifs Liebe zu Pferden

Aus Kapitel 6
Als er eine zu lange Pause einlegte, wagte Zahra es, zu ihm hinüberzusehen. „Na ja, egal. Die Pferde und ich sind eins. Ganz besonders mein Hengst Yassier. Er bedeutet mir unheimlich viel. Ohne ihn wäre ich heute vielleicht nicht der, der ich bin. Er hat mich durch die schwierigsten und ausweglosesten Situationen begleitet und nicht nur einmal in meinem Leben die Führung übernommen.“ Er sah verstohlen zu ihr herüber. „Vielleicht war es auch seine Führung auf dem Dubai World Cup, dass ich dich zufällig sah, als ich ihn in die Box gebracht habe.“

Aus Kapitel 12
Verstohlen betrat sie die Stallgassen und erspähte unbemerkt, wie Sharif seinen Kopf gegen den von Yassier lehnte und die Augen schloss. Der Hengst blieb ruhig stehen.
Zahra hielt inne. Wenn sie näher kommen würde, würde der Hengst sie wittern und verraten. Also blieb sie einfach mitten in der Gasse stehen und beobachtete mitfühlend, wie der junge Araber nach Halt bei seinem Dunkelfuchs suchte.

Aus Kapitel 12
Sie fühlte sich das erste Mal von einem Pferd unverstanden. Der Dämpfer saß. Zahra hatte eigentlich immer das Gefühl, dass die Pferde ihr lauschten und sie verstanden, oder ihr vielleicht sogar versuchten zu helfen. Nicht so aber Yassier!
Er stand loyal hinter seinem Besitzer. Er war Sharifs Vertrauter und bester Freund. Zahra empfand tiefen Respekt vor diesem Pferd.

Aus Kapitel 14
Sie kam wieder aus ihrem Versteck, wenn man die Hinterwand der Box so nennen konnte und trat neben Ashir. Mit verlorenen Gedanken und den Blick auf Sharif gerichtet, kraulte sie den Hengst.
Der junge Mann trat in die Box von seinem Hengst Yassier und nahm sich seiner an, genauso wie Zahra es bei Ashir tat. Auch Sharif suchte seinen Trost bei den Pferden, speziell bei Yassier.

Na – neugierig geworden? „Feuer und Wasser“ gibt es als eBook und Taschenbuch zu kaufen. Die Geschichte ist berührend und schafft es sogar unter die Haut zu gehen.

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