DARK HILL SECRETS: Die Charaktere

Auf meinem Instagram-Account (#stonelindaann) und Facebook (Linda Ann Stone – Autorin) – Btw: „Folgen“ ausdrücklich erwünscht 😘 – stelle ich euch aktuell die neue Serie DARK HILL SECRETS nach und nach vor. Schaut mal vorbei!

Heute möchte ich euch auch über meinen Blog die Personen aus meiner neuen spannenden Serie DARK HILL SECRETS etwas näher bringen.

NINA HÖLZER

Nina ist im ersten Band 21 Jahre alt, studiert Journalismus und jobbt nebenher in einem Café. Sie zieht darin gerade mit ihren besten Freunden Kathrin und Finn auf der kleinen Farm DARK HILL ein. Sie verarbeitet zu diesem Zeitpunkt eine Lebenskrise. Welche genau, erfahrt ihr in VERLOGEN. Sie ist ein stiller Charakter, zieht sich zurück, wenn es ihr zu bunt wird, kann aber auch die Krallen ausfahren, wenn es sein muss.

KATHRIN VON DONNERBERG

Kathrin fühlt sich oft, als würde die Welt auf ihren Schultern liegen. Als müsste sie ihrer Mutter beweisen, dass sie mehr kann, als in einem Stall die Boxen auszumisten, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Sie ist es, die Potenzial in der kleinen Farm sieht und sie aufziehen will. Als Pferdefreak versteht sie sich natürlich prächtig mit den Nachbarn Laura, Bianka und Sahra. Ihr Hengst Taboo ist die Liebe ihres Lebens. Kathrin zeichnet ihr großes Herz und ihr stets offenes Ohr für Freunde aus.

FINN MAHLER

Finn befindet sich im ersten Band im letzten Jahr seiner Ausbildung zum Kfz-Mechaniker. Er baut sich nebenher auf Dark Hill ein kleines Gewerbe auf. Mit seiner Ausbildung möchte er sein Geschäft als selbstständiger Kfz-Mechaniker aufziehen. Er weiß manchmal nicht, wann es besser ist den Mund zu halten, aber er hat das Herz am rechten Fleck. Vor allem die albernen Streitereien mit Ninas Oma Jetta, machen die Dialoge immer wieder spritzig und abwechslungsreich.

KALEB SANDBERG

Kaleb ist 30 Jahre alt zu Beginn der Serie. Nina und er führen ungewollt eine Hass-Liebe. Er ist ein Charakter, der weiß was er will – aber meist die falschen Mittel zur Zielerreichung verwendet. Eben das macht es so kompliziert zwischen ihm und Nina. Ninas Connection zu dem bei der Kripo arbeitenden John McCallen ist ihm ein Dorn im Auge. Aber ob man will oder nicht, man lernt den bösen Antagonisten Kaleb lieben. Versprochen!

MARIETTA HÖLZER (JETTA)

Marietta – von allen nur Jetta genannt – ist Ninas Oma, die im Pflegeheim in Chieming wohnt. Als dieses eines Nachts abbrennt, nehmen Nina und ihre Freunde sie vorübergehend auf. Ihre schrullige Art und die krächzende Stimme sind das Markenzeichen der kleinen Frau. Ihre Größe macht sie aber durch ihre Fähigkeit anderen auf den Geist zu gehen wett.

DR. JOHN McCALLEN

John ist 31 Jahre alt und arbeitet als Fallanalytiker bei der Kripo. Er ist gebürtiger Amerikaner und betrachtet die Verbindung zwischen Nina und dem ihm nur allzu bekannten skrupellosen Kaleb mit Vorsicht. Er lernt Nina in Teil II SCHMERZLICH kennen, traut ihr aber durch falsch interpretierte Vorkommnisse nicht über den Weg.

TABOO

Der Friesenhengst gehört Kathrin und ist ihr ganzer Stolz. Nun wo sie auf die kleine Farm gezogen sind, wohnt auch Taboo bei Kathrin. Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung. Er ist temperamentvoll, weiß aber genauso gut auf Stimmungen seiner Besitzerin, oder deren Freunde einzugehen und ein loyaler Freund zu sein.


Auch die Charaktere der GREEN VALLEY SERIE haben regelmäßig ihre Auftritte. Perfekt für alle Fans der Serie – mich eingenommen – die Personen weiter in ihrem Leben zu begleiten.

Denn währenddessen tut sich auch einiges auf der Ranch …

XXL Leseprobe: #3 VERLOGEN (Dark Hill Secrets, Teil I) + Green Valley-Szene

Die Rechte am Text liegen bei mir!

Nach den beiden vorangegangenen Leseproben folgt heute die letzte!

Und nun Auftritt Green Valley 🙂

*

Benny Schafser sah auf.

Goldener Oktober. Einfach wunderschön.

Die Sonne strahlte auf ihn nieder und ließ die bunten Blätter tatsächlich golden schimmern.

So romantisch.

Nur leider war seine Verlobte, Laura Bunkma, nicht bei ihm. Ihr gefiel das genauso gut. Was sie wohl gerade tat?

Es lag ein Zeitunterschied von acht Stunden zwischen Kanada und Deutschland.

Bei ihr war es gleich sechs Uhr morgens. Sie war bestimmt bereits wach.

Sie entschied sich für ein Auslandssemester, welches sie in Calgary, Kanada, absolvierte. Dort studiert sie die Tiermedizin für ein Semester.

Noch drei Monate. Dann war sie wieder bei ihm. Benny konnte es kaum erwarten.

Green Valley war ohne Laura nicht dasselbe.

Er wendete seinen Hengst Boyly Chance und ritt weiter in Richtung Gebirge.

Der zweiundzwanzig-jährige, junge Mann griff sich an die Krempe seines Cowboyhuts.

Diesen Sommer veränderte sich einiges. Unter Anderem zogen auf dem Dunscher Hof tatsächlich endlich neue Leute ein.

Er stand einige Jahre leer, kurz vor dem Einzug der neuen Bewohner hatte man Renovierungsarbeiten leisten müssen, da das Haus so nicht mehr bewohnbar war, wie es seine letzten Besitzer zurückließen.

Der Gedanke an neue Leute darin war komisch. Zumindest wenn man wusste, wer zuvor dort drin lebte. Und was er so tat …

Neugierig auf die neuen Mieter war er aber schon. Er überlegte, ob er nicht einfach mal freundlicher Nachbar spielte und sie willkommen hieß.

*

Nina ging durch die Gänge des Supermarkts im Ort, Chieming in Bayern, durch. Gemütlich, persönlich, liebevoll – so würde sie ihn und das ganze Dorf bezeichnen.

Sie besuchte heute Morgen die Vorlesungen in der Uni. Nach acht Stunden kostete es Überwindung, nicht einfach nach Hause zu fahren und sich erledigt aufs Bett zu schmeißen, sondern noch einkaufen zu gehen. Ihr Kühlschrank sah mau aus.

Und zu diesem Zweck lieh Finn ihr sein Auto.

Kathrin arbeitete im Stall ihrer Arbeitgeberin und Finn in der Werkstatt, in der er seine Ausbildung absolvierte. Nacheinander kamen die beiden auch gleich nach Hause.

Und bemerkten, dass es nichts zu futtern gab.

Sie seufzte innerlich. Ach – dachte sie sich – wie fremd das alles noch war. Fremde Straßen, neue Leute, alles unbekannt.

Die junge Frau ging zur Kasse und legte alles aufs Band.

Währenddessen fiel ihr auf, dass an der Kasse neben ihr ein Mann, ein paar Jahre älter, stand und sie beobachtete.

Als es ihr auffiel, lächelte er sie charmant an.

Mehr als ein Flirt war sowieso nicht drin – dachte sich Nina einmal mehr.

Sie bezeichnete sich selbst gern als beziehungsuntauglich. Mehr als Freunde, oder eben ein lockerer – eventuell auch heißer – Flirt war einfach nicht drin. Eine richtige Beziehung, mit echten Gefühlen und alltäglichem Stress und so weiter – nein, das konnte sie sich nicht vorstellen. Oft genug hatte sie es bei Freunden erlebt. Das war ihr zu anstrengend. Lieber ungebunden, unverbindlich und frei.

Nina lächelte dennoch keck zurück und wartete weiter in der Schlange bis sie dran war.

Ein paar Blicke wurden noch ausgetauscht, ehe erst er und dann sie zahlten und ihre Wagen hinausschoben und das Eingekaufte ins Auto verfrachteten.

Nina schob ihren Wagen gerade zum Stand zurück, holte sich das Euro-Stück, steckte es in ihr Portemonnaie und trank einen Schluck ihres Coffee-to-go-Bechers, den sie beim Einkauf mitgenommen hatte.

Den Koffeinschub benötigte sie jetzt einfach nach diesem kräftezerrenden Tag.

Ein Schluck.

Eine Drehung, um ans Auto zu gelangen.

Und jemand, der hinter ihr stand, um seinen Wagen ebenfalls weg zu bringen.

Mehr benötigte es nicht, um gegen diesen Jemand zu laufen und sich den Kaffee über zu schütten.

Erschrocken schnappte sie nach Luft, bemerkte sofort das Ausmaß auf ihrem Schal und der Jacke.

„Oh nein, das tut mir so verdammt leid.“

Nina sah hoch und bemerkte erst jetzt, dass es ihr kleiner Einkaufsflirt war.

Zufall, dass er zeitgleich hier stand?

Das ließ sich nur spekulieren.

„Nicht schlimm. Ich hätte die Augen aufmachen müssen.“

„Ich auch.“ Er versuchte, zu lächeln. Ihm war es selbst ein wenig unangenehm.

„Quatsch, alles gut. Ein Waschgang und alles wieder in Ordnung.“

„Cool, dass du das so locker nimmst.“

„Warum sich das Leben unnötig schwer machen.“

Er taxierte sie kurz schmunzelnd. „Richtig.“ Er fuhr sich verlegen durch die Haare.

Nina sah ihm an, dass er sie so nicht gehen lassen wollte und noch nach Worten suchte.

„Ich bin Elias.“ Er reichte ihr die Hand.

„Nina.“

Ein fester Händedruck – registrierte sie. Selbstbewusstsein also – schlussfolgerte sie. Und doch ein wenig verlegen im ersten Kontakt mit einer Frau. Das gefiel ihr.

„Vielleicht kann ich dich als kleine Entschädigung zu einem Kaffee einladen.“

Nina sah ihn für Sekunden nachdenklich an.

„Natürlich nur, wenn du willst. Wenn du einen Freund hast, den das stören würde, oder …“

„Nein, das ist es nicht“, wehrte sie ab.

„Was, keine Lust oder ein Freund?“

„Weder noch.“ Sie gab sich einen Ruck. Wenn es ein Desaster werden sollte, konnte sie immer noch gehen. „Also gut, überredet.“

Er grinste, holte etwas zu schreiben aus seiner Innentasche der Jacke und gab ihr seine Nummer. „Wenn du nach diesem … chaotischen Kennenlernen immer noch einen Kaffee trinken gehen willst, dann melde dich. Würde mich echt freuen.“ Elias lächelte sie nochmal an und machte dann auf dem Absatz kehrt.

Nina sah ihm kurz hinterher. In der einen Hand ihren nur noch halbvollen Kaffeebecher, in der anderen das Blatt mit der Handynummer dieses – zugegeben nicht unattraktiven – Mannes und bemerkte erst jetzt den Geruch von Kaffee. Er kam von ihrer Jacke.

*

Dunkelheit umgab ihn.

Er saß in seinem Auto.

Den ganzen Tag beobachtete Kaleb sie.

Bei der Uni, dem Einkaufen, nun zuhause.

Da fiel ihm heute erstmals dieser Typ auf.

Die Erkenntnis, etwas eventuell Relevantes doch nicht über sie zu wissen, ärgerte ihn.

Aus den Papieren, die er von seinem Auftraggeber bekam, wusste er bereits einiges über Nina Hölzer. Anderes recherchierte er im Internet, wobei sie da ziemlich spärlich mit Infos zu ihrem Leben umging. Erschwerte natürlich seine Arbeit.

Aber zu diesem Typ fand er nichts in den Unterlagen.

Er musste herausfinden, was für eine Beziehung sie hegten.

Kaleb schloss die Unterlagen einmal mehr, schaute auf das Haus vor sich, welches in jedem Zimmer beleuchtet war und sah, wie jemand am Fenster vorbeihuschte.

Der dreißigjährige versuchte herauszufinden, wer das gewesen war.

Er sah auf das Bild von Nina Hölzer, welches er mit den Papieren über sie hielt.

Es wurde Zeit, dass er in ihr Leben trat. Immerhin hatte er einen Auftrag zu erfüllen.

*

„Ich will einen Namen.“

„Hast du doch, Kathrin.“ Finn tätschelte ihren Kopf und streckte ihr die Zunge raus.

„Für den Hof, du Dummkopf.“

„Wieso das?“, fragte Nina.

„Weil ich aus dem ganzen hier was machen will und dann ist es ja unpassend, wenn ich für den unbekannten Hof da hinten auf dem Anliegerweg Werbung mache, oder?“

Nina neigte den Kopf zur Seite. „Wie man’s nimmt. Der Name dürfte im Gedächtnis bleiben.“

„Hast du schon einen?“, mischte sich Finn ein.

„Nein, noch nicht. Hab schon im Internet gegoogelt, aber nichts gefunden, was mir auf Anhieb gefallen hat.“ Kathrin legte den Kopf in ihre Hände.

Die Haare standen ihr aus dem Zopf in alle Richtungen ab, sie trug ihre Stalljeans und roch auch so. Zwei Schmutzschlieren verliefen über ihr Gesicht. Kathrin kam soeben nach Hause.

„Ich bin draußen. Will mir noch die neuen Scheinwerfer einbauen, die ich mir geholt habe. Sind nagelneu, hab ich im Angebot gekauft. Damit fällt der Wagen so richtig cool auf. Muss ja schließlich was her machen.“ Er zwinkerte seinen Freundinnen zu.

„Es ist doch schon dunkel.“

„Ach, Nina – ist mir noch gar nicht aufgefallen“, meinte er mit triefender Ironie.

Sie hob entwaffnet die Hände.

„Im Stall geht das Licht. Hab ich schon ausprobiert. Ich mach einfach beide Stalltore auf, dann kann ich reinfahren. Das ist einfach super krass. Der Schuppen wird mein Revier. Motz‘ ich so richtig zu ’ner Autowerkstatt auf.“

„Das ist ein Stall, Finn. Ein Pferdestall“, seufzte Kathrin müde und erweckte den Anschein, als würde sie gleich vom Stuhl fallen. „Ach, Leute, ich geh mich frisch machen und dann schlafen.“ Um dem Ausdruck zu verleihen, gähnte sie einmal herzhaft und laut.

„Dann schmeiß ich den Laptop an und schreib weiter an meiner Bachelor-Arbeit.“

„Mach das. Außer dir versteht den Fachjargon ja eh keiner in diesem Haus.“

„Schließ nicht immer von dir auf andere, Finn“, rief Kathrin aus dem Flur.

Grinsend den Kopf schüttelnd fuhr Nina den Laptop hoch und rief ihre Arbeit auf. Sie hatte noch nicht viel auf dem Blatt. Die Gliederung ihrer Arbeit mit Stichpunkten und Quellen lag neben ihr. Immer wieder warf sie einen Blick darauf und tippte dann weiter.

Nina hielt inne, schaute sich den Text auf dem Bildschirm an und schnappte sich seufzend ihren Kalender. Morgen: Uni, arbeiten im Café in Chieming und danach weiter an ihrer Arbeit schreiben. Ihr Tag war also definitiv verplant.

Ein Funke der Erinnerung flammte auf.

Sie erhob sich beinahe sprunghaft und eilte zur Waschmaschine.

Ihre Jacke.

Der Zettel …

Die Jacke war wieder sauber.

Der Zettel, auf dem Elias‘ Handynummer gestanden hatte, aber auch.

Verärgert über sich selbst schnaubte sie. Man konnte gar nichts mehr entziffern. Das Blatt war weiß und nass.

Sie hing ihre Jacke zum Trocknen auf und setzte sich wieder vor ihren Laptop. Im Internet suchte sie nur mit Elias‘ Vornamen nach ihm oder einem Anhaltspunkt.

Natürlich ergab das keine Treffer.

Nina verschluderte tatsächlich seine Nummer. Das war es dann wohl mit dem süßen Typen aus dem Einkaufsmarkt. Er würde denken, dass sie es sich anders überlegt hatte und sich deswegen nicht meldete.

Sie stützte ihren Kopf mit der Hand und starrte stumm schweigend in Gedanken versunken den Bildschirm an.

Die Motivation, an der Arbeit zu schreiben, war dahin.

Plötzlich klingelte ihr Smartphone.

Die Mobilnummer kannte sie nicht.

„Hallo?“

„Pflegeheim am Chiemsee, hallo. Spreche ich mit Nina Hölzer?“

„Ja, am Telefon.“

„Ich bin eine der Pflegerinnen Ihrer Großmutter, Marietta Hölzer.“

„Ja.“ Nina zog das Wort in die Länge, befürchtete auf einmal das Schlimmste und umklammerte ihr Handy fester.

„Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass … das Pflegeheim brennt und wir bemüht sind, so viele unserer leichten Pflegefälle wie möglich für einige Tage bei ihren Verwandten unter zu bekommen. Besteht da bei Ihnen die Möglichkeit, Frau Hölzer so lange zu beherbergen?“

„Ja, natürlich. Wie geht es ihr? Wie kam es zu dem Brand?“ Nina hörte im Hintergrund der anderen Leitung ein Fahrzeug mit lauter Sirene anfahren.

„Die Ursache steht noch nicht fest. Ihre Oma ist eine der Glücklichen, die überhaupt nichts abbekamen.“

Nina atmete erleichtert auf. „Ich komme sofort.“ Sie legte ohne Weiteres auf.

„Wohin?“ Kathrin stand in der Tür und trocknete sich mit einem Handtuch die Haare.

„Das Heim meiner Oma hat gebrannt. Ich muss sofort hin.“

„Warte kurz. Ich zieh mir was über, dann fahr ich mit.“

Währenddessen schlüpfte Nina in Jacke und Stiefel und überlegte nur kurz, wieso man sie, Nina, anrief – die Enkelin -, und nicht ihre Mutter – Mariettas Tochter. War sie nicht zu erreichen?

Was es auch war, es war Nina gerade sehr recht nicht ihrer Mutter begegnen zu müssen.

Das Auto, welches draußen auf dem Hof im Schutz der Büsche in den Dunkelheit stand, fiel niemandem auf …

*

ENDE Kapitel I

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Erschienen: VERLOGEN (Dark Hill Secrets, Teil I)

Überraschung!

Es ist Sonntag. Es ist kalt. Was gibt es Besseres, als sich mit einem guten Buch, einer Tasse Kaffee/Kakao/Tee, etc. mit einer Decke in eine Ecke zu kuscheln?

Tja, dann macht genau das – denn der erste Teil meiner neuen Green Valley-Spin-off-Reihe VERLOGEN ist erschienen!!!

Kappentext

Da ist noch so viel, kleine Nina, was du nicht weißt. So viele Lügen, so viele gefährliche Geheimnisse. Du meinst ihnen entkommen zu können, indem du mit deinen beiden Freunden in der Einsamkeit eine verlassene Farm mietest? Du irrst! Es spielt mir in die Hände. Denn nun trete ich in dein Leben … Ich bin Kaleb. Und ich werde dein Leben grundlegend verändern.Lassen wir die DARK HILL SECRETS beginnen – kleine Nina …

*****

Nina ist jung, vielbeschäftigt und hat immer einen Plan B. Neben ihrem Studium jobbt sie. Privat zieht sie gerade mit ihren besten Freunden, dem Kfz-Azubi Finn und der pferdebegeisterten Kathrin, auf eine alte Farm. Der vorübergehende Einzug ihrer schrulligen Oma nach einem Vorfall krönt alles. Im Verborgenen wird Nina von jemandem beschattet, der ihre Vergangenheit besser kennt als sie selbst – denn da gibt es so einige Lücken voller Geheimnissen in ihrem noch jungen Leben. Wer ist diese Person? Und was hat diese mit seinem Wissen vor?

*****

Mit Auftritten der Charaktere der GREEN VALLEY SERIE!

„DARK HILL SECRETS – VERLOGEN“ ist Teil I der neuen spannenden Serie der Autorin der GREEN VALLEY SERIE, die von Freundschaft, Lügen und einer Portion Thrill handelt.

Mehr Infos zur neuen Reihe und Leseproben

Wenn du dir nicht sicher bist, ob die neue Reihe etwas für dich ist, dann check doch mal die erschienenen

Ich hoffe sehr, dass ich mich auf unserem weiteren Abenteuer begleitet 🙂

Hier kannst du VERLOGEN als E-Book runterladen.

Das Taschenbuch veröffentliche ich wieder, wenn Teil II erscheint.

Leseprobe #2: VERLOGEN, (Dark Hill Secrets, Teil I)

Ich weiß, ihr wartet schon viel zu lange …

Auf Facebook und Insta habe ich angekündigt, dass ich eventuell noch dieses Wochenende mit der Finalfassung fertig werde. Was das bedeutet? Dass die Veröffentlichung als E-Book danach folgt!!!

Nun ist es der erste Band einer vollkommen neuer Serie und ihr wisst vermutlich noch kaum, worum es darin geht. Darum folgt heute ein weiterer Textauszug. Der vorangegangene könnt ihr mit dem Schlagwort „Dark Hill Secrets“ finden und lesen.

Wenn ihr am Ende des Artikels auf die Kategorie „Dark Hill Secrets“ klickt, findet ihr alle informierenden Blogartikel, die ich zur neuen Serie bereits veröffentlichte.

Klappentext, Cover, ein weiterer Auszug und die VERÖFFENTLICHUNG folgen …

Die Rechte am Text liegen allein bei mir!

*

„Angst?“

„Ja.“ Kathrin betrachtete die Bücher im Regal. „Vor dem Neuen. Vor dem, was uns nun erwartet. Vor dem, auf sich allein gestellt zu sein.“

Nina verstand, was ihre Freundin meinte, senkte den Blick in den Karton vor ihr und betrachtete den Kleinkram darin. „Nein. Es kann nur besser werden. Und du?“

Ihre Freundin nickte. „Doch, ja. Auch wenn meine Mutter und ich quasi verfeindet sind, gab es mir irgendwo Sicherheit. Jetzt bin ich hier. Nur mit einem Schulabschluss in der Tasche, ohne Ausbildung und ohne berufliche Sicherheit. Von heute auf morgen kann alles anders sein. Ja, ich habe Angst, dass ich das nicht schaffe.“

„Wir“, korrigierte Nina. „Es gibt kein du, oder ich. Nur ein wir. Und wir schaffen das, Kathrin.“

Sie lächelte zuversichtlich und räumte weiter die Filmsammlung ein. „Wann holst du Taboo?“

Kathrin seufzte bei dem sehnsüchtigen Gedanken daran, dass sie bald – wie sie es sich immer zutiefst wünschte – mit ihrem schwarzen Friesenhengst Taboo auf einem Hof wohnte. Nicht mehr immer erst zum Stall fahren zu müssen, um ihn zu versorgen, sondern aus dem Haus gehen zu können und ihn bereits auf der Weide stehen zu sehen.

„Erst nächsten Monat. Der Umzug ereignete sich schlagartig und schnell. Für Oktober ist die Boxenpacht schon bezahlt. Aber in vier Wochen zieht er dann endlich hier ein.“ Sie lächelte glücklich. „Ich kann es kaum erwarten. Den Stall muss ich noch vorbereiten. Zumindest eine Box und die Weide. Die sah sowieso ziemlich vergammelt und morsch aus. Da muss ich mich nochmal mit den Vermietern auseinandersetzen, was man da preislich zwecks Aufrüstung machen kann.“

Kathrin und Nina gruben Finns Kugelgrill aus und schmissen ihn an.

Als ihrer beider Freund von der Arbeit kam, war die erste Grillladung bereits fertig.

„Hunger?“, fragte Kathrin und schwenkte die Steakgabel in der Luft.

„Und wie.“

Nina stellte alles raus, was sie benötigten und reichte dann Kathrin auch schon die Pappteller.

Ihnen fehlte es zwar noch an Gartenmobiliar, aber einfach vor dem Haus im Gras zu sitzen und zu grillen, besaß dennoch etwas harmonisch idyllisches.

Sie aßen, quatschten über dies und das und lachten.

So lang, bis es begann zu dämmern.

Grillen zirpten und als es dunkel wurde, vernahmen sie nur noch Geräusche und sahen kaum noch etwas. Aus dem Zimmer hinter ihnen im Haus schien das Licht hinaus.

Die Atmosphäre war ruhig und gemütlich.

„Daran könnte ich mich echt gewöhnen“, meinte Finn.

„Ja, richtig schön hier“, bestätigte Kathrin.

Nina nahm die Ruhe in sich auf und schloss kurz die Augen. Frei sein, loslassen – dachte sie. Und es gelang ihr.

Sie atmete befreit durch und fühlte sich vollkommen unbeschwert.

„Aus dem kleinen Farmgelände kann man richtig was machen“, warf Kathrin in die Stille. „Wie hieß der Hof früher?“

„Dunscher Hof.“ Nina trank einen Schluck ihrer Cola.

„Hm, nein, da muss was anderes her.“

„Du willst dem Hof hier einen Namen geben?“

„Ja, klar. Weiß man, was hier auf dem Hof früher betrieben wurde?“

„Nein, kein Plan“, antwortete Nina.

„Wir wissen bloß das, was uns die Maklerin erzählte. Nämlich, dass der Hof einige Jahre leer stand und an Wert verlor.“

„Weshalb wir ihn für einen erschwinglichen Preis mieten können.“ Nina vollführte eine Geste mit ihrem Glas nach oben von sich weg, um das Anwesen anzudeuten.

„Warum eigentlich?“, fragte Finn, als wüsste jeder direkt was er meinte.

„Was, warum?“

„Warum eigentlich dieser Umzug so schnell?“

Es blieb still. Nina wusste für sich die Antwort – überlegten die anderen über ihr Motiv?

„Es kam ziemlich abrupt die Frage auf, ob wir drei zusammenziehen. Und dann die sofortige Suche nach etwas Passendem.“

„Gegenfrage: Warum hast du denn zugesagt?“, fragte Nina.

Er zuckte mit den Schultern. „Ich fand die Idee cool. Ich bin ja sowieso nächstes Jahr mit meiner Ausbildung fertig und wollte dann ausziehen. Dass das alles durch ein Zusammenziehen beschleunigt wurde, kam mir eigentlich gerade recht. Und ich kann mir Schlimmeres vorstellen, als mit euch beiden unter einem Dach zu hausen.“ Finn schmunzelte und kassierte links und rechts von den beiden Freundinnen einen Hieb.

„Ich habe es zuhause bei meinen Eltern nicht mehr ausgehalten. Aber mir hat die Überwindung gefehlt, auf eigenen Beinen zu stehen, mir etwas zu suchen, wo ich finanziell nicht wirklich sicher dastehe.“

„Wieso nicht sicher?“, meinte Finn. „Du arbeitest doch Vollzeit in diesem Pferdestall.“

„Ja.“ Kathrin verdrehte die Augen. „Aber das ist einfach nur irgendein Job, es gibt nicht mal eine Berufsbezeichnung für die Arbeit dort. Ich brauche mehr Sicherheit.“

Es folgte wieder kurze Stille.

„Und du, Nina?“

Sie atmete ein, überlegte, was sie ihren Freunden sagen sollte.

„Wieso hast du damals gefragt, was wir davon halten würden, zusammenzuziehen?“

Sie umkreiste mit dem Finger den Rand ihres Glases.

Wahrheit oder Lüge?

Wahrheit oder Lüge?, überlegte sie fieberhaft.

„Das kam spontan.“

Sie entschied sich für ein Geheimnis auf ehrlicher Basis. Immerhin stammte die Idee, zusammenzuziehen, von ihr.

„Aber im Ernst jetzt.“ Sie sah in die Runde. „Wir schaffen das, Leute!“

*