Das GREEN VALLEY-Rätsel #3 – Wer ist es?

Lust auf ’ne neue Runde? (Band 1 bis 16)

Die Lösungen findet ihr ganz unten.

Viel Spaß!

Schwierigkeitsgrad: 2 von 3


Erkennst du die Charaktere aus der GREEN VALLEY Serie wieder?

Wer ist es?

Arizona Sunset with Cowboy and Horse1 – Ich besitze ein Motorrad und komme mit Pferden überhaupt nicht klar. Die Leute von der Ranch kenne ich erst seit etwas über einem Jahr.

2 – Mit Pferden habe ich nichts am Hut. Ich wohne nicht auf einem Hof, dennoch muss ich mich manchmal mit ihnen umgeben. Ich hänge hin und wieder mit den Mädels ab, befinde mich aber häufiger auf dem Düllmenner Hof. Denn das Mädchen, das dort wohnt, habe ich durch puren Zufall kennengelernt.

3 – Ich habe blonde Haare und mein erstes Pferd starb im Winter bei Schnee bei einem tragischen Unfall.

4 – Ich wohne mit meinem Mann und meiner Tochter auf Green Valley. Kennst du meinen Spitznamen und meinen richtigen?

5 – Ich habe rote Locken und absolviere Kurse, um eines Tages Pferdetrainerin zu werden – wie meine Mutter.

6 – Ich habe zwei Schwestern, die auf einem Nachbarhof wohnen. In einigen Bänden hört man nichts von mir :/

7 – Ich bin die Hauptakteurin 😜✌️ braucht ihr weitere Hinweise?


 

Lösungen:

1/Robin; 2/ Mike; 3/Bianka, 4/Becky – Rebecca Bunkma, 5/Sahra, 6/Benny, 7/Laura


 

LINDA ANN STONE (4)Wer ist euer Lieblingscharakter der Serie? Schreibt’s mir in die Kommentare, würde mich sehr interessieren.

Wollt ihr auch wissen, wer mein persönlicher Favorit ist? 😉 Das schreib ich euch dann als Antwort auf euren Kommentar.

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GREEN VALLEY vs. DARK HILL

Wie bereits in meinem Blogpost „DARK HILL geht an den Start!“ angekündigt, wird es demnächst eine neue Serie geben.

Wird GREEN VALLEY dann eingestellt? – Kann ich noch nicht sagen, aber die Charaktere werden in die neue Reihe mit einfließen.

Wie viele Bände wird es von DARK HILL geben? – Weiß ich noch nicht.

GREEN VALLEY SERIE

Die Teenie-/Familienromanreihe nimmt ihren Lauf, als Laura mit ihren Eltern als 16-jährige nach Green Valley zieht. Sie bekommt ein Pferd, lernt Freunde kennen, geht zur Schule, hat ein Privatleben und lernt dann die erste große Liebe kennen …

Nebenbei geht es aber auch um die Entwicklung der Ranch, den Aufbau und Erhalt. Das Leben ihrer Eltern spielt eine Rolle – als Familiendrama -, aber auch das ihrer Freunde und ggf. auch das von deren Eltern (z.B. aktueller Verlauf in Sahras Familie, Band 17 ZWISCHEN LIEBE UND WAHN und 18 VERNICHTET UND ZERSTÖRT).

Also kurz: es geht um das Leben der Familie Bunkma auf der Green Valley Ranch.

DARK HILL SECRETS

Mit DARK HILL wird es einen Kontrast geben.

Die Hauptakteure sind alle älter als 20 – so startet die Serie bereits – und deren Eltern spielen nur Nebenrollen. Während die Kids der GREEN VALLEY SERIE in guten Familienverhältnissen groß wurden, von dort nur Gutes erlebten und sich auf diese Weise entwickelten, möchte ich in DARK HILL mit der Journalismus-Studentin Nina und ihren beiden Freunden der pferdebegeisterten Kathrin mit ihrem Hengst Taboo und dem Kfz-Azubi Finn die gegensätzliche Seite erleben. Denn vor allem Nina hat plötzlich mit einem Schicksal zu leben – aber das ist nur eins der SECRETS …

Und dann gibt es da noch den Antagonisten Kaleb. Welche Stellung nimmt er in der Serie ein? Und wieso wurde er so, wie er ist? Und vor allem: was sind seine SECRETS …

Drama, Spannung, Freundschaft, Gefühle und Charakterstärke wird auch diese Serie bestimmen – aber mehr auf der Basis des Spannungromans.

Aber auch die Charaktere der GREEN VALLEY SERIE werden mit einfließen.

Lügen, eine alte Farm und viele Geheimnisse, die es aufzudecken gilt …

Seid ihr dabei?

Lasst uns zusammen Nina und ihre Freunde kennenlernen und ein Teils ihres Lebens werden.

Leseproben folgen.

DARK HILL SECRETS (10)


Wie stellt ihr euch die neue Reihe DARK HILL SECRETS vor? Schreibt es mir doch bitte mal in die Kommentare.

Leseprobe #1: VERLOGEN (Dark Hill Secrets, Teil I)

Auf meiner Facebook- und Instagram-Seite habe ich gefragt, welchen Blogartikel ihr euch wünscht. Wie ich es mir dachte … die Leseprobe 🙂

Im folgenden ein Auszug aus meinem ersten Teil der neuen Reihe.

DARK HILL SECRETS (10)

Die Rechte am Text liegen bei mir! Der Text kann Fehler aufweisen, es ist nicht die Endfassung!

*

– I –

Nina und ihre Freundin Kathrin sahen das helle Inferno mitten in der Nacht. Krankenwagen, Feuerwehr, viele Privatfahrzeuge und Notärzte parkten dicht aneinander.

Dunkler Rauch stieg in die Luft und ließ viele um sie herum husten.

Nina suchte in dem Getümmel nach ihrer Oma oder zumindest einem Pflegepersonal.

Ein Sanitäter fasste sie am Arm.

Nina zog ihn weg.

Wer sind Sie?“

Meine Oma wohnt in diesem Pflegeheim. Ich will sie abholen.“

Melden Sie sich zuerst dort bei dem Pfleger, der kann …“

Nein, nein, nein! So geht das doch nicht.“

Nina wandte sich Mariettas alter aber doch dominanter Stimme zu, die von irgendwo her kam. Sie war vielleicht alt, aber auf zack und schon gar nicht auf den Mund gefallen.

Was sind Sie denn? Ein Affe, der versucht menschlich zu wirken? Wenn Sie Ihren Job nicht ausführen können, dann lassen Sie es gefälligst ganz sein.“

Der Sanitäter neben Nina senkte seufzend den Kopf. „Diese alte Lady kann einem wirklich auf die Nerven gehen.“

Nina blitzte ihn an. „Das ist meine Oma.“

Etwas berührt von dieser Tatsache sah er sie an. „Ich weiß nicht, ob ich mich nun wirklich für die Aussage entschuldigen, oder Ihnen lieber mein Beileid ausdrücken soll.“

So schlimm ist sie gar nicht.“ Nina zog mit Kathrin an ihm vorbei und kam auf ihre Oma zu.

Sie werden doch wohl einen Verband anlegen können, der weder zu eng ist noch zu lasch, oder nicht?“

Jetta?“ Nina schüttelte den Kopf. „Lass den Mann doch seine Arbeit machen, er weiß was er tut.“

Ach ja?“, meinte sie mit Blick auf den Verband. „Entweder schnürt er die Blutzufuhr ab, oder der Verband fällt wieder ab.“

Nina schüttelte schmunzelnd den Kopf und legte einen Arm um ihre Schulter. „Ach, Jetta.“ An den Sanitäter gewandt meinte sie: „Sie ist immer mit einem Augenzwinkern zu betrachten.“

Oder mit Ohrenschützern“, konterte er.

Nina führte Jetta zur Seite, um ungestört mit ihr reden zu können. „Alles in Ordnung bei dir, Oma?“

Ja, Kleines, bei mir schon. Nur den alten Werner hat es ziemlich übel getroffen.“

Warum? Ist er schon im Krankenhaus?“

Jetta beobachtete noch immer den Sanitäter, den sie kurz zuvor madig machte. „Nein, er muss sich von diesem Tölpel einen Verband anlegen lassen.“

Nina schaute Kathrin an, die bislang noch nichts gesagt hatte und sich ehrlich ein Lachen verkniff.

Sie selbst hatte kein Problem mit ihrer Großmutter, obwohl Jetta einen Kopf kleiner war als Nina – und somit als viele Menschen -, wollte sie sich immerzu mit ihrer großen Klappe durchschlagen. Nina machte es nichts aus. Sie nahm es mit Humor, wie ihre Großmutter austeilen konnte – aber anderen wiederum ging es stellenweise unerträglich auf die Nerven.

Na komm, Oma Jetta. Wir melden dich hier ab und fahren nach Hause.“

Nach Hause, das ist ein Wort das ich lange nicht mehr gehört hab.“ Dabei gestikulierte sie einen Kreis.

Nina verstand nicht ganz die Geste, weshalb sie ihre Oma mit dem Arm auf der Schulter zum nächsten Pfleger dirigierte. Als sie hoch schaute, wäre sie beinahe in diesen Mann gelaufen.

Schon wieder!

Sie sah ihn überrascht an.

Da suchte sie die ganze Zeit nach ihm und ausgerechnet dann, wenn man am wenigsten damit rechnete, stand er vor einem.

Elias.

Äh …“ Sie stand unbeholfen vor ihm, wollte den Augenblick zumindest nicht völlig ungenutzt an sich vorbeigehen lassen und zulassen, dass er wieder in der Versenkung verschwand.

Deiner Reaktion nach erkennst du mich also wieder.“

Nina nickte, wusste nicht, wie sie jetzt und hier dafür sorgen konnte, dass sich ihre Wege wieder kreuzten. „Wohnst du hier in der Nähe?“, versuchte sie es deshalb.

Nein, warum?“

Ich dachte du hättest den Brand mitbekommen, warum sonst solltest du dann hier sein.“

Achso, nein. Ich war in der Nähe und hab das Spektakel gesehen und wollte mich vergewissern, dass alles in Ordnung ist.“

Das ist aber freundlich“, meinte Kathrin.

Ja, aber trotzdem zu spät“, ließ es sich Jetta nicht nehmen zu kritisieren. „Bei deiner Schnelligkeit, Junge, wären wir ja alle gegrillt.“

Nina lächelte und strich der alten Frau über den Arm.

Elias lächelte ebenfalls. „Ein kleiner Kämpfer, wie ich sehe“, meinte er zu Jetta.

Kämpfer immer. Aber nenne mich bloß nicht klein!“ Sie warnte ihn mit erhobenem Zeigefinger.

Er hob kapitulierend die Hände, dabei fiel sein Blick auf Nina und dann wieder auf Jetta.

Ninas Oma seufzte, stellte sich seitlich zwischen Nina und Elias. „Nun frag schon.“

Was?“ Elias sah die alte Frau erstaunt an.

Stell dich doch nicht so an. Den Blickkontakt, den du hier austauscht …“

Hast du immer noch Lust einen Kaffee trinken zu gehen?“ Dabei wandte er sich Nina zu, erst dann wieder Jetta mit einem verschwörerischen Grinsen und beugte sich zu ihr hinüber. „So in Ordnung?“

Du bist ja noch jung. Das wird besser mit der Zeit.“

Hast du was zum Schreiben?“ Diese Einladung kam ihr gerade recht.

Sie notierte ihm auf dargereichtem Papier ihre Handynummer und hoffte gleichzeitig, dass Jetta ihn nicht allzu sehr abschreckte und er sich auch tatsächlich meldete. Andererseits schien er mit ihr klarzukommen, denn er erlaubte sich mit ihr zu scherzen. Jettas Verhalten nach schien sie ihn nicht gerade unsympathisch zu finden, warum sonst gab sie ihm auch noch diese Chance Nina zu fragen?

Ich melde mich.“ Elias hob das Papier und verabschiedete sich mit einem Nicken von den drei.

*

2 Tage zuvor …

Nina Hölzer trug die letzte Kiste ins Haus.

Mit einem Scheppern ließ sie sie zu Boden und fuhr sich über die Stirn.

Sie betrachtete den aktuellen Stand des Einzugs: Kartons. Überall.

Ihr nächster Blick galt ihrem Smartphone: 22:12 Uhr.

Klasse Uhrzeit, um mit der Arbeit fertig zu sein.

Kathrin, ihre Freundin und nun auch Mitbewohnerin, kam ins Haus, gefolgt von Finn.

Alles erledigt, inklusive mir. Wer trägt mich nach oben?“

Nina lächelte. „Lasst uns für heute Schluss machen. Morgen gibt’s noch genug Arbeit.“

Am nächsten Morgen kam Nina die Treppe runter. Sie wurde langsamer, als sie das Chaos sah und sich bewusst wurde, dass sie jetzt alle mit anpacken mussten.

Finn war vorhin los. Er musste zur Arbeit. Nina nahm sich frei von der Uni und Kathrin reichte Urlaubstage auf ihrer Arbeitsstelle ein. So blieb es an Kathrin und ihr das Haus bewohnbar zu machen.

Sie sortierten zuallererst die Umzugskartons aus und stellten sie in die entsprechenden Schlafzimmer in der ersten Etage.

Ein paar wenige Möbelstücke standen ebenfalls unten in irgendeiner Ecke und wurden von den beiden jungen Frauen nach oben getragen.

Pah! Wer sagt, dass man um jeden Preis einen Mann benötigt, um einen Umzug zu schaffen?“, ächzte Kathrin, als sie eines der Möbel die Treppe nach oben hievten.

Irgendwelche Männer“, antwortete Nina angestrengt stöhnend vom Gewicht.

Sie standen in Finns Schlafzimmer, gerade sein DVD-Regal abgestellt betrachteten die beiden einmal mehr nichts als Chaos.

Nina band sich ihre langen dunkelbraunen Haare zu einem Zopf und schob die Ärmel ihres Pullis nach oben.

Kathrins blonde Haare hatte sie wie so oft zu einem Zopf geflochten, aus dem vereinzelte Strähnen herausragten und ihr Gesicht umrahmten. Sie trug einen rosa Kapuzenpulli und eine Bluejeans mit Sneaker.

Sie kehrten zurück in Kathrins Zimmer und begannen die Möbel entsprechend zu stellen und die Kartons zu leeren.

Hast du Angst?“, sagte Kathrin plötzlich in die Stille hinein, während sie ihre Bücher ins Regal räumte.

Angst?“

*

Was könnte Kathrin meinen? Wovor hat sie vielleicht Angst? Würde mich interessieren, was ich denkt 😉 Auch in Bezug auf den Auszug. Lasst mir gerne Feedback im Kommentarfeld zurück.

Aktueller Stand

Vorgestern ging Teil I VERLOGEN der neuen Reihe DARK HILL SECRETS ins Korrektorat. Es dauert also nicht mehr lange. Ich arbeite an Coverentwürfen, die ich euch demnächst auf Facebook und Insta vorstelle. Ebenso dem Klappentext. Wie immer würde ich mich auch hier über eure persönliche Meinung freuen. Eine weitere Leseprobe aus dem Buch folgt, wahrscheinlich sogar eine dritte. Und in einer von ihnen wird ein beliebter Charakter der Green Valley Serie auftauchen. Wer das wohl ist? 😉

Teil II liegt schreibtechnisch in den letzten Zügen.

Und Teil III ist beinahe fertig geplottet. Scheint also, als würde ich meine Ziele im Hinblick auf die zu veröffentlichten Bücher in 2019 einhalten können 😉

Wenn ihr mehr Infos zur neuen Reihe DARK HILL SECRETS möchtet, dann checkt mal den Tag DARK HILL SECRETS. Da gibt’s noch ein paar Blogartikel.

Recherche: Das Reservatleben der Indianer heute

dream-catcher-902508_1920.jpgEin Recherchepunkt, den ich gern mit euch teilen möchte, ist das Leben der Indianer in Reservaten heute.

Für Band 18 VERNICHTET UND ZERSTÖRT recherchierte ich in diese Richtung, um das Leben der Indianer so getreu wie möglich darzustellen.

Leben & Lebensraum

Mein fiktiver Indianerstamm Kián besitzt sein Reservat in Nordamerika, Washington, in der Nähe des Okanogan Wenatchee National Forest.

Im Gegensatz zu vielen anderen Reservaten, gehört das Reservat der Kián zu den wenigen glücklichen, welches nicht groß von Armut betroffen ist. Der kollektive Urtrieb ist nicht ganz verloren gegangen, so sind sie landwirtschaftlich aktiv. Einige arbeiten sogar für Organisationen, die sich wiederum für Indianer einsetzen.

Allerdings gibt es auch die andere Seite der Münze: so leben Indianer meist im Moment und sorgen auch lediglich so weit für ihr Leben in Form von Arbeit. Geregelte Arbeit findet man eher selten demnach. Oftmals streben sie nicht einmal die Nutzung ihrer landwirtschaftlichen Flächen an, die sie dann im Gegenzug verpachten.

Reservate gehören nicht ausschließlich den Indianern, aber oftmals zum Großteil.

Durch o.g. Organisationen – vor allem BIA (Bureau of Indian Affairs) und IHS (Indian Health Service) – wird die Emanzipation der Indianer gestärkt und neue Projekte unterstützt.

indian-557261_1920.jpgLeben mit Bleichgesichtern

Heute werden Indianer definitiv mehr respektiert, als es früher der Fall war, allerdings leben die Rothäute dennoch lieber unter ihres gleichen.

Sie haben ein ausgeglichenes Gemüt, werden nicht von diversem Druck wie Zeit, Geld und Arbeit beherrscht.

+++ NEWS +++

Natürlich folgen auch hier wieder Leseproben, aber auch weitere Blogartikel, um die Reihe ein wenig besser kennenzulernen 🙂

Ich wünsche euch ein schönes und ebenso sonniges Wochenende!

Leseprobe: #2 VERNICHTET UND ZERSTÖRT (Band 18) + News + Special

PicsArt_02-12-05.19.25Die Rechte am Text liegen allein bei mir!

Heute habe ich den letzten Auszug des veröffentlichten Band 18 VERNICHTET UND ZERSTÖRT, sowie einen Song, den ich während dem Schreiben gesuchtet hab und super zu den Szenen in der Vergangenheit passt. Nebenbei habe ich noch etwas an meine Leser zu verschenken.

*

Heute Morgen hatte Laura ihm mal wieder einen Sattel aufgelegt – nämlich den von Button -, diesen nur provisorisch zugeschnallt und ihm seine Trense angezogen. In Verbindung mit der Doppellonge war das ein real feel Training für Rocky. Es fehlte lediglich noch das Gewicht eines Reiters auf seinem Rücken und die Fersenhilfen.

Nachdem er warm gelaufen war, hakte das Mädchen die zweite Longe der Doppellonge an der anderen Seite der Trense ein, öffnete das Gatter des Round Pens und stellte sich in etwas weiterem Abstand hinter Rocky auf, um ihm Kommandos zu geben.

Hörig marschierte er auf Befehl los, bekam mit der Doppellonge eine Richtung angedeutet, welche er aufnahm.

Der Hengst lief aus dem Pen, Laura hinter ihm her.

Na, mein Süßer. Lust auf einen real feel Ausritt?“. Sie lächelte stolz über ihr Ergebnis – alles, was sie mit ihm bereits erreichte.

Er würde ein gutes Reitpferd und einen treuen Gefährten abgeben.

Ob sie ihn behielt oder doch vermittelte, wusste sie noch nicht.

Mithilfe ihrer Kommandos lief Rocky brav schnaubend, mit entspannt hin und her pendelndem Schweif, in Richtung der großen Weide.

Die Route gefiel ihm am besten. Dort standen seine Freunde und Kumpanen, mit denen er ständig Quatsch machte – vor allem mit der Stute ihres Vaters – Brownis Goal – ein ehemaliger Tyrann, welcher durch Training gebändigt wurde. Dort ließ er sich allerdings auch meist ablenken. Anfangs hatte er dort nicht mehr auf die Befehle seiner Trainerin gehört und einfach wiehernd gestanden und die anderen zu sich locken wollen.

Es wurde seltener und mittlerweile konnte sich Laura beinahe ganz darauf verlassen, dass er auf sie hörte und sich nicht ablenken ließ.

Benny trat auf seine Veranda, setzte sich seinen Hut auf und nickte ihr zu.

Laura hob die Hand zum Gruß und brachte Rocky vor dem kleinen Haus dazu, stehen zu bleiben. Schnaubend drehte er den Kopf in ihre Richtung – als wolle er fragen: warum bleiben wir ausgerechnet hier stehen?

Dann hörte er Benny, seinen zweiten Besitzer, und richtete direkt die Ohren auf, drehte ihm den Kopf zu und wieherte leise und erfreut, während er freudig tänzelte.

Benny machte oft viel Unsinn mit ihm, das gefiel dem kleinen Wildfang natürlich. Er umgab sich nur mit jenen viel und gern, die genauso viel Unfug machten, wie er: Bandito, Brownis Goal, Benny …

Seine Mutter, Button, ärgerte er momentan viel. Hin und wieder war sie so gereizt und genervt von ihrem Sohn, dass sie bösartig mit dem Schweif peitschte und nach Rocky schnappte – nicht böswillig, aber dennoch eine eindeutige Warnung.

Nur einmal erkannte Rocky diese Grenze nicht an und lernte seine Mutter von einer ganz anderen Seite kennen – und Laura auch.

Button kannte sie meist nur als ruhigen Einzelgänger, entspannt und im Einklang mit allem und jedem.

Benny kam zu ihnen, strich Rocky über den Kopf und gab Laura einen Kuss.

Bist ja wieder früh auf den Beinen.“

Sie zuckte nur mit den Schultern. „Bin doch sowieso Frühaufsteher.“

Er lächelte und gab ihr noch einen Kuss. „Ich nicht.“

Drinnen steht noch Kaffee.“

Du weißt, was mich auf die Beine bringt.“ Benny küsste sie nochmal.

Sie lächelte und nickte in Richtung Wohnhaus. „Na los.“

Laura gab Rocky das Kommando zum Weiterlaufen.

Von Sahra wusste Laura, dass man intensives Pferdetraining kurz halten soll – etwa zehn bis maximal zwanzig MinutenEinheiten jeweils. Daran hielt sie sich anfangs auch – aber diese Ausritte, wie Laura sie nannte, auch wenn sie selbst nicht auf Rockys Rücken saß, glichen mehr einem richtigen Ausritt und weniger einem Training. Zumindest für ihn.

Sie ließ sich ordentlich Zeit nach Beendigung des Trainings. Sie kratzte ihm die Hufe nochmals aus, striegelte ihn mit aller Hingabe und kämmte ihm Mähne und Schweif.

Den zerzausten Junghengst, den sie von der Weide geholt hatte, erkannte sie nicht mehr wieder. Er glänzte, als würde er zu einem Schönheitswettbewerb gehen.

Laura brachte ihn zur Weide, strich ihm über Stirn und Nüstern und befreite ihn dann von der Trense. Er preschte davon, Staub wirbelte auf und sogar Erdbrocken flogen durch die Luft.

Button trottete gemächlich in ihre Richtung und schnaubte grüßend.

Na du?“, fragte Laura die Stute. „Ich hab dir deinen Sohn wieder gebracht. Hast du ihn schon vermisst?“

Sie schüttelte den Kopf, um die Fliegen zu verscheuchen und schnaubte abermals.

Laura lächelte. Also nein.

Das Mädchen schmuste noch ein wenig mit der Quarter Horse Stute und machte sich dann auf in Richtung Wohnhaus. Mittlerweile dürfte der Frühstückstisch gedeckt sein.

Und tatsächlich konnte sie sich direkt an die frisch aufgebackenen Brötchen machen und sich eine weitere Tasse Kaffee einschenken.

Und, wie macht sich Rocky?“, fragte Bob.

Sehr gut. Ich bin absolut zufrieden. Wäre er ein wenig älter, würde ich ihm direkt den Sattel festmachen und ihn richtig einreiten, aber so …“

Tja, ein wenig Geduld noch.“ Becky nahm einen Schluck aus ihrer Tasse. „Hast du was Neues von den Düllmens gehört? Von Carola?“

*

Sahra Düllmen saß ihrem Vater am Tisch gegenüber und schlürfte ihren Kakao leer.

Es war ruhig.

An diese Stimmung würde sie sich nie gewöhnen. Das ging mittlerweile einige Wochen und es war kein Ende in Sicht.

Wo ist Mama?“, fragte sie ihren Vater dennoch.

Oben. Sie schläft noch.“

Noch so ein Part, der ungewöhnlich für ihre Mutter war: im Stall standen die Pferde und warteten auf ihr Training und ihre Mutter, Carola Düllmen, lag noch oben und schlief. Wobei Sahra überlegte, ob das tatsächlich der Fall war oder sie einfach nur nicht aufstehen, den Tag nicht offiziell beginnen wollte. Lieber oben lag und den Tag dahin vegetierte, so wie den gestrigen und den vorgestrigen und den Tag davor. Ebenso wie die letzten Wochen.

Sie hat wieder so schlecht geschlafen“, erläuterte Rudolf Düllmen. „Erst gar nicht und ist noch ewig im Haus rumgelaufen, hat keine Ahnung was gemacht und als ich wach geworden bin und nach unten kam, hat sie geputzt.“

Geputzt?“

Ihr Vater nickte, schüttelte fassungslos den Kopf. „Ist ja auch völlig normal, dass man nachts die Hütte schrubbt.“

Sie will sich ablenken.“ Sahra trank einen Schluck.

Ich weiß.“ Er seufzte. „Ich weiß ehrlich nicht weiter. Ich würde ihr ja gern helfen, aber mittlerweile weiß ich nicht mehr wie.“

*

Weiterlesen?

Lade dir das E-Book für 2,99 Euro bei Amazon herunter und erfahre, wie es auf Green Valley weitergeht, aber auch was sich im Weiteren auf dem Düllmenner Hof zuträgt …

Ehrlicherweise muss ich aber gestehen, dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch Konvertierungsfehler im E-Book gibt. Nicht drastisch, aber mich stören sie. Ich arbeite daran, sie zu beheben :/

Das Taschenbuch bleibt davon unbetroffen 😉 Das sollte es im Übrigen auch ab nächste Woche überall zu kaufen geben (darin sind Band 17 und 18 zu finden, mit einer Seitenlänge von 392! – Das dürfte Lesespaß bedeuten 🙂 Knapp 250 Seiten lang ist Band 18).

Aktuell

… arbeite ich an Teil II der neuen Reihe Dark Hill. In meinen Blogartikel „Wird GREEN VALLEY jetzt zu DARK HILL?“ und „DARK HILL geht an den Start!“ habe ich bereits darüber geschrieben und weitere Posts und Leseproben folgen.

Aktion

Ich verschicke signierte Postkarten an die ersten 9 Amazon-Rezensenten meines neuen Buchs. Du willst auch eine? Dann schreib mir deine Meinung zum neuen Band, schick mir den Link (in einem Komentar, über FB, Insta oder Mail) und schon hast du auch eine 🙂

Gesuchtet 😉

Gesuchtetes I WILL RETURN von Skylar Grey. Gänsehaut-Stimme *bekommesieschonwieder*