Ich schreibe Jugendromane & -thriller

„Junge Leute halten fit und jung ;-)“

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Quelle: pixabay.com

Ob man nun Laura & Co meiner Jugendromanreihe GREEN VALLEY SERIE als Beispiel nimmt, oder Zahra und Shadia meiner beiden Wüstenromane FEUER UND WASSER und RUF DER ZEIT, oder aber Alice und Mia meiner Thriller GEFÄHRLICHE WAHRHEIT und TÖDLICHES SPIEL, man kommt zum Schluss, dass meine Protagonisten – und somit auch die Antagonisten – sehr jung sind.

Meine Protas & ihr Alter

Vor dem Schreiben und dem Plotten habe ich zuallererst meine Prota im Kopf. Sie ist plötzlich da. Und dann beginne ich quasi zu skizzieren, sie real werden zu lassen. Ich schätze das Alter, lege es fest, beginne mit den Eigenschaften und so weiter.

Lauras Geschichte beginnt, als sie 16 jahre alt ist und mit ihren Eltern auf die verlassene Ranch im Chiemgau zieht. Im Verlauf der Bände gehen ganze Jahre vorüber und (Achtung!: ein kleiner Serienspoiler) bis die Reihe ins Finale geht, wird Laura etwa 19 oder 20 sein – da bin ich mir noch nicht so ganz sicher.

Zahra ist 19 jahre alt, Shadia ist sogar erst 17. Beide sind von verschiedenen Portalen direkt als Jugendromane eingestuft worden.

Alice ist 24 jahre alt und somit die bislang älteste meiner Protagonistinnen. Mia, aus meinem zweiten und zuletzt erschienenen Thriller, ist sogar erst 18.

Jugendromane & Jugendthriller

Die Kritik hat mich zum Nachdenken gebracht und mir klar gemacht, ob gewollt oder geplant, meine Hauptcharaktere sind alle (sehr) jung. Ich persönlich finde es nicht schlimm, finde sogar, dass es wichtig ist, dass junge Menschen (bin ja selbst einer 😉 ) ihren Weg finden und gehen, dass sie sich Ziele setzen und daran arbeiten sie irgendwann zu erreichen. Das Leben ist nicht immer leicht, ganz im Gegenteil sogar. Aber nur daran und davon kann man wachsen und lernen.

So auch meine Protagonistinnen.

Was man in all meinen Büchern findet sind Gefühle, Spannung und charakterstarke Menschen.

Ich schreibe über junge Menschen, deren Leben, zwischenmenschliche Probleme und wie sie mit einem Mal in irgendeine Gefahrenzone schlittern. Dabei gibt es Antagonisten und hierbei entstehen im Unterbewusstsein Gefühle – allerdings nicht auf kitschige Weise, denn um ehrlich zu sein, mag ich gar keine kitschigen Romanzen. Stellt Euch bei meinen Romanen also auf die Realität ein!

~ Meine Bücher sind also für junge Menschen und jung gebliebene.

~ Gern könnt Ihr auch mal in die Leseproben auf meinem Blog reinschauen, um einen kleinen Einblick in meinen Schreibstil zu bekommen.

~Meine Trailer auf YouTube bieten noch mehr Einsicht ins jeweilige Buch.

~ Zudem gibt es hier auf meinem Blog neben Textauszügen aus dem aktuellen Schreibprojekt auch Recherche– und Hintergrundberichte, da ich Euch ganz in den Entstehungsprozess mit einbinden möchte.

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Erschienen: DER HIMMEL ÜBER GREEN VALLEY (15)

PicsArt_04-08-02.40.09Endlich ist das eBook zu Part 15 DER HIMMEL ÜBER GREEN VALLEY erschienen.

Hier könnt ihr es zum Fan-Preis von 0,99€ derzeit downloaden.

 

Inhalt:

„Das lang ersehnte Comeback!“

Laura und ihre Schulklasse steht kurz vor ihrem Abi, somit auch ihrem Abschlussball, den es zu organisieren gilt. Zudem hat das örtliche Tierheim finanzielle Probleme und stehen vor der Pleite. Die Freundinnen wollen nach einem Ausweg suchen und während all der Arbeit und Planung, geschieht etwas, womit schon niemand mehr gerechnet hat …
Wie geht’s weiter?
Natürlich arbeite ich weiter am nächsten Band, der nach wie vor titellos ist. Wie gewohnt werde ich euch hier, in meinem Newsletter und auf Facebook über die Erscheinung des nächsten Teils auf dem Laufenden halten.

DER HIMMEL ÜBER GREEN VALLEY (15): Auszug 2

winter-533482_1280Erfahrt heute endlich Neues zum nächsten Band der Serie.

Aber nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen des Auszugs & möchte euch daran erinnern, dass die Rechte am Text bei mir liegen!

*

Scheint so, als würde es doch einen Abi-Ball geben“, murmelte Sahra vor sich hin.

Mhm“, machte Bianka.

Laura sah es den beiden an, sie waren genauso müde und erledigt vom Tag wie sie selbst. Es war Freitagnachmittag. Frühes Aufstehen, Schule, teilweise schon mit den Hausaufgaben begonnen, vereinzelte Aufgaben auf dem Hof bereits übernommen und dann das Treffen ihrer Klasse auf Green Valley, welches sie am Mittwoch, direkt festgelegt hatten.

Anfangs war es mir ziemlich gleichgültig, ob es nun für uns einen Abschlussball gibt oder nicht. Aber jetzt muss ich euch gestehen, wäre ich enttäuscht, wenn er ausfällt.“

Irgendwie schon“, stimmte Laura zu. „Unsere Klassengemeinschaft ist zwar stellenweise recht durchgeknallt, aber im Grunde sind sie doch in Ordnung. Man verbringt den Großteil des Tages mit ihnen in einem Raum und genau das schweißt doch so zusammen.“

Sahra nickte. „Und dann da einen gemeinsamen letzten Abend zu verbringen, hat irgendwas.“

Mag schon sein, aber wie steht’s mit Begleitung?“, warf Bianka ein.

Laura zuckte die Schultern. „Im Notfall gehen wir eben allein hin, was soll’s?“

Du hast leicht Reden. Da draußen wartet ein klasse Typ quasi nur darauf, dass du ihm sagst, dass du noch eine Begleitung suchst.“ Sahra verschränkte die Arme.

Laura wandte das Gesicht ab. Mittlerweile wussten sie alle drei, dass Robin mehr von Laura wollte als nur Freundschaft, auch wenn sich das Mädchen dazu einfach noch nicht hinreißen lassen konnte. Sie mochte ihn, keine Frage, aber musste denn gleich mehr daraus werden?

Laura hatte Sahra damals kurz nach ihrem Gespräch mit Robin, in dem er Sahra gestanden hat, was er für Laura empfand, darauf angesprochen und natürlich wollten sie auch Bianka nicht außen vor lassen.

Es war nun nicht gerade Hauptthema, aber an dieser Stelle überraschte es Laura schon, dass Sahra das wieder zur Sprache brachte.

Machst du es denn?“, hakte Bianka nach.

Was?“, fragte Laura gegen, wusste schon in welche Richtung die Frage ihrer Freundin ging.

Robin fragen.“

Laura schüttelte den Kopf.

Und wenn er fragt?“

Das blonde Mädchen lehnte den Kopf zurück, starrte die Decke an. „Ich denke nicht.“

Warum?“ Bianka lehnte sich interessiert nach vorn.

Da verbringe ich den Abend lieber mit euch.“

Nett, dass du bereits davon ausgehst, dass wir ollen Jungfern allein bleiben. Und wenn Sahra und ich Begleitung finden sollten?“

Laura seufzte. „Dann schau ich weiter, wenn es so weit ist.“

Es wurde kurzzeitig still zwischen ihnen.

Jede hing ihren Gedanken nach: Sahra wurde wieder von einer kurzen Welle der Eifersucht auf Laura erfasst, dass sie Robin quasi noch nicht einmal fragen müsste – wollte sie aber wieder in den Griff bekommen, da auch ihre Freundin es einfach verdient hatte glücklich zu sein.

Bianka dachte an Benny, der mit Laura unter anderen Umständen zum Abschlussball gegangen wäre. Ihre Fragen in Bezug auf Robin waren nur der Einholung von Informationen gedacht. Sie wollte wissen, was wirklich zwischen Laura und Robin war, denn immerhin war Benny ihr Bruder.

Und Lauras Gedanken gingen querbeet. Die Schule heute, die Hausaufgaben, welche sie noch machen musste, das Klassentreffen vorhin, der anstehende Ball und ihr Teil, um den Abi-Ball zum Erfolg zu machen. Sie musste dringend mit ihren Eltern reden. Und dann glitt ihr Gedankengang kurz zu der Frage, was sie an dem Abend anziehen könnte. Aber nur kurz.

Habt ihr schon vom Tierheim Chieming gehört?“, meldete sich Bianka als erste wieder zu Wort.

Was denn?“, hakte Sahra nach.

Es scheint ganz so, als müssten sie schließen.“

Nicht wahr!“

Bianka nickte. „Doch, ich habe es vorhin von meiner Mutter gehört, die arbeitet ja regelmäßig mit ihnen zusammen.“

Und was wird aus den Tieren, die da ihr Zuhause haben?“, wollte Sahra wissen.

Man will versuchen sie in Pflegestellen unter zu bekommen, was allerdings nicht so leicht wird. Die haben ja von Ziegen, über Pferde, einen Esel und den normalen Haustieren alles da. Und wer soll da schon einen Esel in Pflege nehmen?“

Und warum schließt das Tierheim?“

Es fehlt an Geld. Hinten und vorne. Die finanziellen Spenden sind fast gänzlich verschwunden, die materiellen Geschenke sind auch stark zurückgegangen und das einzige was bleibt sind die ehrenamtlichen Tierschützer, die ihre Zeit dafür einsetzen, und die vielen Unkosten.“

Und wann wollen sie schließen?“

Voraussichtlich reicht das Geld noch für diesen und nächsten Monat, danach sind sie vollkommen ausgebrannt.“

Haben die keine Sponsoren, oder andere finanziellen Einkünfte, um die geringen Spenden etwas auszugleichen?“

Nein, keine Sponsoren. Sie bieten Patenschaften an, aber der Beitrag reicht nicht mal ansatzweise, um allein für das Futter zu sorgen, das die Tiere benötigen.“

O je“, seufzte Sahra. „Sieht übel aus.“

Und zwar richtig. Meine Eltern haben sich momentan in der Wolle deswegen. Meine Mutter will den Teil der Tiere bei uns auf dem Hof aufnehmen, die bis dahin keine Pflegestelle gefunden haben – und das werden wohl einige sein. Und mein Vater beschwert sich darüber, weil er die Kosten dafür nicht tragen will.“ Bianka seufzte. „Zum Verzweifeln mit meinem Vater, schließlich haben wir immer mit dem TSV kooperiert, warum jetzt nicht? Wir haben selbst Pflegetiere, die wir zu vermitteln suchen, warum will er nicht noch ein paar mehr aufnehmen?“

Dann machen die also wirklich zu? Endgültig und das steht schon fest?“

Bianka nickte. „Ich fürchte schon.“

Und da kann man nichts machen?“

Bianka seufzte. „Sieht nicht so aus. Es liegt wieder mal alles am lieben Geld. Es fehlt überall und ich wüsste nicht, wie man so schnell an genug Geld kommen könnte, um die Schließung hinauszuzögern beziehungsweise ganz zu verhindern.“

Hm …“, machte Sahra nachdenklich. „Es gibt doch oft so Spendengalas. Meint ihr, man könnte in dieser Richtung etwas organisieren?“

Was denn?“, hakte Laura nach.

Sahra zuckte mit den Schultern. „Dass man einen Tag der offenen Tür macht. Dabei könnte man vielleicht sogar einige Tiere vermitteln. Es wäre Werbung für das Tierheim und Spenden kämen mit Sicherheit auch reichlich rein.“

Und welches Programm soll es da geben?“, fragte Laura weiter.

Zum Beispiel Reiten“, meinte Bianka sofort. „Die haben einige Pferde, die würden sich echt freuen, wenn sie mal was anderes sehen und tun könnten.“

Okay. Reiten, und weiter? Für die Nichtreiter?“

Führung durchs Tierheim, die Tiere werden vorgestellt, man kann sie streicheln, um sich ein Bild von ihnen zu machen und von den Patenschaften erzählen. Man kann doch auch mehrere Patenschaften auf ein Tier setzen, oder? Und auf jeden Fall das finanzielle Problem ansprechen und um Spenden bitten.“ Sahra befand sich plötzlich wieder in einem glühenden Element.

Wenn man solche Veranstaltungen wiederholen würde, könnte dem Tierheim echt geholfen werden“, meinte Bianka, angestachelt von der Idee.

Auf diese Weise können einige Tiere vermittelt, auf die Umstände des Tierheims aufmerksam gemacht und zu Patenschaften aufgerufen werden.“

Und ihr meint, das löst das Problem auch langfristig?“, gab Laura zu bedenken.

Bianka zuckte mit den Schultern. „Und wenn die Schließung auf diese Weise vorerst nur verzögert wird, ist doch schon ein Großteil getan. Bis dahin ist der Rest der Tiere vermittelt oder haben einen Pflegeplatz gefunden.“

Kannst du mit dem Tierheim sprechen, ob sie mitmachen, Bianka?“, fragte Sahra sofort.

Das Mädchen nickte. „Ich hoffe, sie lassen sich drauf ein und halten es nicht für Zeitverschwendung. Wärt ihr denn dann mit dabei?“

Sahra sah Bianka entgeistert an. „Wohin denkst du, wir planen hier gerade, um dich allein damit zu beauftragen. Natürlich helfen wir, du Chaotin.“

Denke ich aber auch. Die Frage hättest du dir wirklich sparen können, Bianka“, sagte auch Laura.

Bianka hob entschuldigend die Hände. „Ich hatte es mir ja schon gedacht, wollte aber trotzdem nochmal fragen, denn gerade jetzt wo der Lernstress fürs Abi ist, haben wir anderes im Kopf, als Tieren dabei zu helfen weiter im Tierheim leben zu dürfen.“

Hey, Mädels.“ Becky streckte den Kopf ins Wohnzimmer.

Hey, Ma.“

Wer hat Hunger von euch?“

Die Mädchen sahen sich gegenseitig abschätzend an.

Da sagen wir nicht Nein.“

Sie erhoben sich und kamen gemeinsam in die Küche.

Bob packte einen Kuchen aus.

Es gibt Kuchen?“ Laura lief das Wasser im Mund zusammen.

Ja, zur Abwechslung ein etwas anderes Abendessen. Wir haben es uns auch mal verdient. Also, wer will?“

Natürlich musste Becky nicht nachzählen, um zu wissen, dass gerade alle Hände in die Luft gingen. Bob sogar beide Hände gespielt unauffällig in die Lüfte erhob.

Schon gut, blöde Frage.“ Sie schnitt den Kuchen an.

Robin verteilte die Teller auf dem Tisch. „Fehlt nur noch gutes Bier.“ Er zwinkerte den Mädchen zu. „Wisst ihr, wo man gutes bekommt?“

Bob sah den jungen Mann teils angewidert, aber auch überrascht an. „Käsekuchen und Bier. Du musst doch wirklich an Geschmacksverirrung leiden.“

Sie ließen es sich alle schmecken und natürlich musste Laura die Chance nutzen und ihre Eltern fragen, wenn sie schon so nett beisammen saßen. „Ma?“

Hm?“

Ich habe gerade einen Anflug eines Deja-vùs“, kommentierte Bob diese Einleitung.

Was würdet ihr eigentlich davon halten, wenn wir … na ja, wenn wir unseren Abi-Ball auf Green Valley veranstalten würden?“

Becky kaute langsam zu Ende, überlegte währenddessen schon und kam noch zu keinem Entschluss.

Bob lehnte sich zu ihr rüber. „Freundlich lächeln und den Kopf schüttelnd“, murmelte er ihr zu, wobei es natürlich wieder im Spaß von ihm daher gesagt war.

Becky schenkte ihm nur einen Blick der Art „Du-mal-wieder“, als sie sich auch schon wieder ihrer Tochter widmete. „Euren Abschlussball?“

Die drei Mädchen nickten mechanisch.

Becky sah sie der Reihe nach an, legte die Gabel bei Seite und stützte vorsichtig ihren Ellbogen auf den Tisch. „Nur aus Neugier: Wie viele seid ihr in eurer Klasse?“

Neunzehn.“

Becky nickte, machte dabei kurzzeitig große Augen. „Und wie viele der Sorte auf die man sich verlassen kann?“

Die Mädchen tauschten einen Blick. Nicht umsonst hatten sie von der Schulleitung eine Absage erhalten.

Etwa die Hälfte“, antwortete Laura wahrheitsgemäß.

Die Hälfte, nun gut, mehr als erwartet, aber … was wird bitteschön die andere Hälfte auf unserem Hof veranstalten? Sich volllaufen lassen, überall herum spucken, trinken bis sie ins Koma fallen?“

Laura wusste nichts zu antworten, denn auch wenn es sich gerade recht krass anhörte, auf so etwas ähnliches mussten sie sich wohl einstellen. Gerade die Jungs würden ordentlich zum Alkohol greifen.

Ich kann sie ja unter meine Fittiche nehmen“, scherzte Robin und kassierte dafür einen leichten Schlag von Bob auf den Hinterkopf.

Du und deine Fittiche, genauso brillant wie du und deine Reitkünste, wie?“

Wir lernen ja noch“, gab er Kontra.

Von wegen, nicht eine Reitstunde hast du bisher genommen junger Mann.“

Das lag ja wohl nicht an mir. Laura hatte bisher noch keine Zeit.“

Bob lehnte einen Arm über Robins Stuhllehne, begriff spätestens in diesem Moment ganz genau, warum Robin darauf bestand, von Laura unterrichtet zu werden und obwohl er etwas anderes sagte, drückte seine Miene aus: Hände weg von meiner Tochter!

Falls du es noch nicht weißt, mein Lieber, deine Arbeitgeber sind beide Reitlehrer, die dich gern unterrichten.“

Robin winkte grinsend ab. „Ach lasst mal. Ich will euch nicht noch mehr Arbeit aufhalsen. Ist noch Kuchen da?“ Er schob seinen Stuhl zurück, damit fiel auch Bobs Arm zwangsläufig von der Lehne, und trug seinen leeren Teller zur Spülmaschine, wo er sich im Anschluss gegen die Küchenarmatur lehnte.

Becky seufzte. „Um auf deine Frage zurückzukommen, Schatz: Können wir darüber nochmal nachdenken?“

Obwohl sie gern sofort eine Antwort bekommen hätte, nickte sie. Was blieb ihr auch anderes übrig?

Nach dem Essen verabschiedeten sich die Mädchen voneinander und Sahra und Bianka fuhren jeweils zu sich nach Hause.

Warum eigentlich, Laura?“

Das Mädchen drehte sich Robin zu, während sie noch an der Haustür stand und den davonfahrenden Autos hinterher sah. Robin hatte sie begleitet, während ihre Eltern drinnen waren.

Wovon sprichst du?“

Warum hattest du noch keine Zeit, mir eine Reitstunde zu geben?“

Sie strich sich eine Strähne hinters Ohr, blickte zwangsläufig auf die weiße Schneedecke, die sie erst letzte Woche mit den eisigen Minustemperaturen bekommen hatten.

Oder willst du gar nicht?“

Doch.“

Aber?“

Sie schwieg.

Robin nickte verstehend. „Schon klar, Laura. Du hast es mir vor zwei Monaten versprochen und noch nichts getan. Einen besseren Korb hättest du mir gar nicht geben können.“ Er ging über den Hof in sein Häuschen.

Laura schaute ihm verdutzt nach. Einen Korb? Waren sie schon so weit, dass er das als einen Korb auffasste? Und er nahm es ihr übel, fasste es persönlich auf.

Sie seufzte. Aber was sollte sie anderes tun, als diesen Kelch an sich vorübergehen zu lassen und den Schneeflocken zuzuschauen, die gerade wieder vom Himmel fielen und etwas Faszinierendes ausstrahlten, in dem Licht, das aus dem Küchenfenster schien.

*

Wie geht’s weiter?

Ich bin endlich mal wieder am Start!

Nachdem ich ein wenig mehr Zeit habe aktuell, nutze ich diese fleißig, um für euch den 15. Band der Green Valley Serie fertigzustellen. Das Korrektorat ist abgeschlossen, das Manuskript liegt bei mir fürs letzte Lesen. Ich weiß – endlich! Auf meinen Kanälen (hier – nämlich meinem Blog -, Facebook und mein Newsletter) werde ich berichten, wenn auch der erhältlich ist.

Wenn ihr über neue Blogartikel benachrichtigt werden wollt, könnt ihr gerne meinen Blog in der rechten Spalte abonnieren.

GREEN VALLEY SERIE: Lauras Tierarztpraktikum

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Quelle: pixabay.de

In IM SCHATTEN DES HASSES (13) lasse ich Lauras Tierarztpraktikum langsam seinen Lauf nehmen, aber erst in AUFBRUCH ZU NEUEN UFERN (14) geht’s, finde ich, richtig los.

Wie vielleicht viele andere, wollte auch ich als Kind einst Tierärztin werden. Den Plan habe ich länger verfolgt, habe sogar ein Praktikum bei einem Tierarzt gemacht und eigene Erfahrungen in meine Bücher mit einfließen lassen. Für die Szenen Lauras Praktikum habe ich teils aufwendige Recherchen betrieben, da ich alles so real und authentisch wie möglich darstellen möchte, wie z.B. die Hufrehe-Erkrankung, zu der Laura und Tierarzt Friedhelm Streichinger gerufen werden bzw. das Wissen, welches Streichinger seiner Praktikantin darüber mitgibt.

Mal schauen, wie Lauras Weg Tierärztin zu werden weitergeht …

Mein Arbeitsstand

Und wie so ziemlich immer informiere ich euch noch über den aktuellen Stand: Gute Halbzeit für DER GEHEIME VEREHRER (17), und DER HIMMEL ÜBER GREEN VALLEY (15) befindet sich noch im Korrektorat.

Apropos Band 15: Am 14.10. folgt der nächste Auszug aus DER HIMMEL ÜBER GREEN VALLEY (15). Ich hoffe, ihr seid wieder mit dabei 🙂 Um den Artikel nicht zu verpassen, könnt ihr meinen Blog in der rechten Spalte abonnieren. Zur Erscheinung des nächsten Buches werde ich wieder ein signiertes Taschenbuch davon verlosen. Diesmal werde ich mein Gewinnspiel nicht nur auf Facebook veranstalten, sondern auch hier auf meinem Blog (für alle Nicht-Facebooker 😉 ).

Meinen Blog zu abonnieren, macht dann also gleich doppelt Sinn!

DER HIMMEL ÜBER GREEN VALLEY (15): Auszug 1

winter-533482_1280Erfahrt heute, wie es im nächsten Band weitergeht …

Aber nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen des Auszugs & möchte euch daran erinnern, dass der Text Fehler aufweisen kann, da es nicht die Endfassung ist und die Rechte am Text bei mir liegen!

*

1

Laura lehnte sich zu Bianka, die neben ihr stand. „Wir scheinen alle vollzählig zu sein, was meinst du?“

Diese nickte. „Scheinen alle aus unserer Klasse da zu sein.“

Laura stand zwischen Sahra und Bianka und überblickte das rege Treiben, das normalerweise nur in ihrer Schulklasse herrschte. Wie merkwürdig es sich anfühlte, dass sie an diesem Nachmittag alle auf Green Valley waren – um präziser zu sein: in ihrem Wohnzimmer.

Der Großteil hatte es sich auf der Wohnlandschaft bequem gemacht, für den Rest hatten sie die ganzen Stühle auf dem Hof zusammengesucht.

Das erste außer der Reihe stattfindende Klassentreffen der dreizehnten Klasse fand deshalb im Wohnzimmer Green Valleys statt, weil es an diesem Januartag zu kalt war, um es draußen zu veranstalten und sie eine Menge Platz benötigten, um ihre Klassenkameraden unter zu bekommen. Biankas Vater hatte natürlich prompt nein gesagt und Carola mochte so ein Durcheinander nicht in ihrem momentanen Zustand. Also blieb nur noch Green Valley.

Also“, einer von Lauras Kameraden rieb sich voller Vorfreude die Hände, „planen wir unseren Abi-Ball.“

Was gibt’s zu planen? Solang es Bier gibt, ist alles cool.“

Laura verdrehte gespielt die Augen. Typisch Jungs!

Ganz meine Meinung.“ Robin, ihr Hofarbeiter, kam ins Wohnzimmer, hatte zufällig die Unterhaltung mitangehört. „Wo kann man sich bedienen?“

Laura deutete zur Tür. „Am Türgriff, Robin!“

Er hob beschwichtigend die Hände und zog den Rückzug an.

Der sollte lieber seinen Arbeiten nachkommen, als hier wieder den Clown zu spielen – dachte Laura.

Nein, jetzt mal im Ernst“, meldete sich eine dominierende Stimme zu Wort – Dixie Kerner. „Wir sollten schon ernsthaft planen. Was brauchen wir?“

Bier!“, rief einer der Jungs dazwischen und unterbrach die kleine Schuldiva somit in ihrer Aufzählung, die genervt nach ihm schlug.

Welche Mengen von allem?“

So viel wie geht“, quatschte wieder einer dazwischen. „Bier kann man nie genug haben“, grinste er seinen Freund und Sitznachbarn an.

Wer was besorgt.“

Machen wir.“

Dixie senkte die Hand mit der sie aufgezählt hatte. „Kannst du mal ruhig sein, ich versuche die Sache ernsthaft zu besprechen.“

Wir auch.“

Sie winkte ab. „Und wo genau alles stattfindet.“

Von der Schulleitung haben wir eine Absage bekommen“, meinte Bianka. „Die wollen unsere Klasse beim Abschlussball nicht mal annähernd ans Schulgebäude lassen, wenn Alkohol in Verbindung mit bestimmten Personen im Spiel ist.“ Damit sah sie die dafür verantwortliche Jungengruppe an, die sich schon passend zusammengesetzt hatte.

Na klasse! Und ich dachte da bereits die ganze Zeit an die Turnhalle.“

Bianka schüttelte den Kopf.

Und was nun? Wo sollen wir den Abi-Ball abhalten?“

Ich sehe es schon kommen, wir sind die einzige Klasse, die keinen haben wird“, jammerte eine von Dixies Freundinnen.

So weit wird es nicht kommen.“

Die planenden Mädchen wurden ruhig, überlegten jeder für sich, während die Jungs vor sich hin plappernd alles mögliche taten, aber bestimmt nichts Sinnvolles oder Überlegtes.

Und wenn wir es hier veranstalten würden?“, fragte Dixie einfach.

Laura wurde unvermittelt von dieser Frage überrollt. Warum eigentlich nicht? Und dann kam ihr der Grund. „Aber wir haben keinen beheizten Platz dafür und draußen ist es zu kalt.“

Hier ist so viel Platz. Allein die beiden Gebäude da drüben.“ Dixie deutete durch die Wohnzimmerwand, um die Nebenhäuschen auf dem Hof anzusprechen.

Wovon eins noch unserem Hofarbeiter gehört.“

Und das andere?“ Dixie hob die Augenbraue.

Laura dachte nach. „Da müsste ich mit meinen Eltern drüber sprechen.“

Cool!“, jauchzte Dixie sofort.

Das war keine Zusage“, bremste Laura sie direkt ein.

Ich weiß, aber damit hätten wir immerhin eine echte Chance auf eine Alternative zur Turnhalle.“

Das Mädchen hörte die Eingangstür und wusste, dass es nur ihre Mutter oder ihr Vater sein konnte.

Dixie deutete auf die Tür, hatte es auch gehört. „Sind sie das?“

Ich denke schon.“

Dann frag doch!“

Laura drehte sich seufzend um und ging in die angrenzende Küche, in der ihr Vater Bob stand und sich einen Keks aus der Packung stibitzte. „Wie läuft der erste große Green Valley Kongress?“, zwinkerte er seiner Tochter zu.

Ganz gut. Du, Pa?“

Hm?“

Meinst du, man könnte hier bei uns einen Abschlussball organisieren?“

Bob hielt inne. „Du denkst da nicht zufällig an deinen eigenen?“

Doch.“

Von hier aus zu organisieren dürfte kein Problem sein. Wo soll der denn dann stattfinden?“ Er lehnte sich gegen die Küchenarmatur und schaute seine Tochter schalkhaft an. Er wusste genau was sie meinte.

Laura zog eine genervte Miene. „Das weißt du genau, Pa. Also?“

Er wurde ernst, kratzte sich am Kinn. „Da muss ich mit Becky drüber reden.“

Jetzt?“

Später.“

Wirklich nicht jetzt?“

Ganz wirklich.“

Laura ließ die Luft aus. „Okay.“ Damit ging sie ins Wohnzimmer zu den anderen zurück.

Und?“, flammte Dixie auf.

Noch keine Zusage. Sie wollen drüber reden. Ich sag euch dann, wie die Entscheidung ausfiel.“

Mhm.“ Dixie zog einen Schmollmund.

Ansonsten finden wir bestimmt auch noch andere Möglichkeiten. Wir könnten uns bei Freunden und Bekannten informieren, ob die etwas wüssten“, schlug Sahra vor.

Laura nickte.

Macht es denn da Sinn jetzt irgendetwas zu planen, wo wir noch nichts haben wo wir feiern?“

Klar, Dixie“, meinte Sahra. „Wir finden schon was und planen müssen wir sowieso.“

Ich wäre für einen DJ“, brachte eine von Dixies Freundinnen den ersten Vorschlag vor.

O ja“, schloss sich diese an. „Mit coolem Bass und super Sound.“

Und das Essen?“, fragte einer der Jungs mal zur Abwechslung.

Catering“, warf eins der Mädchen ein.

Aber das wird so teuer.“

Willst du es etwa selbst machen?“

Warum nicht? Wir backen und kochen … Wo ist denn unsere Hauswirtschaftsgruppe?“ Karla zeigte auf die Klassenkameraden, die als Wahlpflichtfach Hauswirtschaftslehre belegt hatten. Unter anderem Bianka. „Die scheinen doch das so gern zu machen. Und so gut wie die Schule im Anschluss immer riecht, machen die das echt klasse. Was meint ihr?“

Bianka und die anderen der Gruppe schauten sich an und nickten sich nach und nach gegenseitig zu.

Cool! Das hätten wir also schon mal geregelt. Überrascht uns mit euren Spezialitäten.“

Und was ist nun mit meinem DJ?“

Darüber können wir noch nachdenken. Schau schon mal nach welchen in unserer Nähe und frag die Preise an, danach reden wir nochmal drüber.“

Wann hatte Karla das Kommando übernommen? – fragte sich Laura gerade.

Was brauchen wir noch?“, fragte diese auch schon wieder, wobei die Frage eher ihr selbst galt, als den anderen.

Eine Location. Immer noch“, meinte Dixie.

Ist in Planung. Alles der Reihe nach, Kleines“, winkte Karla ab.

Programm. Wir brauchen was, das die Stimmung konstant hält.“

Dafür sollte eigentlich der DJ sorgen, wenn nicht, dann taugt er nichts.“

Jetzt gibt’s also doch einen DJ?“, fragte Bianka.

Na ja, vielleicht eben.“

Und wenn nicht?“

Dann brauchen wir was anderes.“

Was?“, ließ Bianka nicht locker.

Karla Bremer zuckte die Schultern. „Such was raus und schlag es vor.“

Aber nix mit euren Gäulen“, warf einer der Jungs ein.

Aber im Grunde ist die Idee mit dem DJ nicht schlecht, oder?“, kam Karla darauf nach genauerem Bedenken zurück.

Sie fand Zustimmung. „Vielleicht sollten wir wirklich in die Richtung denken. Denn der sorgt nicht nur für coole Musik, sondern auch noch für Partystimmung.“

Genial. Dann müssen wir die Planungsbereiche jetzt nur noch unter uns aufteilen. Und es muss jeder helfen, dass das klar ist“, meinte Dixie.

Die Hauswirtschaftsgruppe weiß ja hiermit schon mal für was sie sorgen wird: gutes Essen und Snacks. Sucht was Gutes raus und überrascht uns.“

Du wirst dich um den DJ kümmern, den du vorgeschlagen hast.“

Ich allein?“

Nein, such dir ein paar aus, die dir helfen sollen. Ihr vier, Dixie, Bianka, Laura und Sahra, kümmert euch um die Location. Sollte das mit dem Platz hier hinhauen, wäre das echt der Hammer.“

Mit dem Platz? Green Valley war doch kein Platz – ging es Laura im Kopf umher. Dennoch nickte sie. Karla wusste es als Streber-Fashiongirl nicht besser.

Dann wandte sich Karla seufzend an die Jungs. „Und nun zu euch. Ich hoffe, ich werde es nicht bereuen euch eine Aufgabe aufgetragen zu haben, dessen Versauen dennoch kleine Auswirkungen auf den Abschlussball haben könnte: die Getränke.“

Kein Ding“, grinsten sie sich alle breit ab. „Das kriegen wir hin.“

Hoffentlich. Ihr denkt auch ein wenig an die weibliche Ballpartie?“

Natürlich. An niemand anderen. Wie viel vertragt ihr?“

Karla legte seufzend den Kopf schief. „Danke, aber wir wollen nicht abgefüllt werden, ja?“

Und was wollt ihr dann da?“

Sie sah den Jungen ernsthaft zweifelnd an. „Das ist diesmal kein Spaß. Getränke sind wichtig für ’ne Party. Cocktails, Sekt, Säfte und Wasser falls es jemandem zu viel wird.“

Und Bier!“, kam es von drei der Jungs laut schallend.

Karla winkte ab. „Haben wir jetzt alles?“ Wieder galt die Frage eher ihr selbst, als den Anwesenden. So war sie. Karla war ein absolutes Planungsgenie, nahm es immer selbst in die Hand und hatte ein besseres Gefühl dabei, wenn sie die Aufgaben verteilte und sie stellenweise auch noch für andere übernahm. Laura wusste von Sahra, die mit Karla mal an einem Projekt hatte arbeiten müssen, dass das Mädchen schier verrückt wurde, wenn Sahra mit der Zeit nicht hinterher kam. Zum Schluss hatte sie selbst einen Teil vorgeplant und Sahra somit um die Hälfte der Arbeit erleichtert.

Karla war eine zielstrebige Persönlichkeit, die manchmal etwas arrogant wirkte, was aber auch von ihrem Selbstbewusstsein kommen konnte. Sie war eine Person, die Laura ab und zu wirklich beneidete. Sie war intelligent, hübsch und ein Mensch, mit dem eigentlich jeder auskam, denn trotz allem blieb sie immer auf dem Boden und ließ sich nicht von anderen beeinflussen.

Gut, dann macht mal jeder seinen Job und wir bleiben in Kontakt wegen der einzelnen Planungsbereiche. Fragen?“

Keiner meldete sich zu Wort.

Fein. Die Tagung ist beendet“, meinte sie spaßig zum Schluss und erhob sich schwunghaft. Sie richtete ihren Minirock, den sie trotz der kalten Temperaturen trug und zog sich ihren schwarzen Mantel an.

Nach und nach fuhren die Autos von der Ranch, die sich durch ihre Klassenkameraden angesammelt hatten.

Nur die drei Freundinnen Sahra, Bianka und Laura blieben gemeinsam im Wohnzimmer und ließen sich dann, kaum dass sie alleine waren, auf die Couch plumpsen.

*

Wie geht’s weiter?

Der 15. Band DER HIMMEL ÜBER GREEN VALLEY ist fertig geschrieben und Anfang dieser Woche ins Korrektorat gegangen. Auf meinen Kanälen (hier – nämlich meinem Blog -, Facebook und mein Newsletter) werde ich berichten, wenn auch der erhältlich ist.

Band 16 hat zwar noch keinen Titel, hat aber gestern seine erste Überarbeitung abgeschlossen. Ich bin wieder so voller Ideen und Elaan, dass ich die ersten Sätze zu Band 17, mit dem derzeitigen Titel DER GEHEIME VEREHRER, verfasst habe. Ab Montag tippe ich dann mal wieder einen neuen Green Valley Part 🙂

Der nächste Blogartikel erscheint am 23. September mit einem Hintergrundbericht zu Band 14 AUFBRUCH ZU NEUEN UFERN, der neulich erschienen ist. Wenn ihr darüber benachrichtigt werden wollt, könnt ihr gerne meinen Blog in der rechten Spalte abonnieren.